Studie: In Großstädten werden zu wenige Wohnungen gebaut

Wohnraum bleibt in deutschen Großstädten laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln auch künftig Mangelware. Allerdings werde in manchen Regionen auch am Bedarf vorbei gebaut.

In den sogenannten „Schwarmstädten“ kann der Wohnungsbau nicht mit der Nachfrage mithalten.

Vor allem in großen Ballungszentren wie Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart oder Düsseldorf würden zu wenige neue Wohnungen gebaut, heißt es in einer am Mittwoch vorgelegten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Insgesamt müssten nach Berechnungen des Instituts in Deutschland bis 2020 jährlich rund 380.000 Wohnungen errichtet werden. Tatsächlich seien im vergangenen Jahr jedoch nur 247.000 Wohnungen gebaut worden.

Zu viel Neubau in manchen ländlichen Regionen

Während in großen „Schwarmstädten“ die Zahl der Neubauten mit der steigenden Nachfrage nicht mithalten könne, werde in vielen ländlichen Regionen häufig am Bedarf vorbei gebaut, beklagte IW-Forscher Ralph Henger.

Vor dem Hintergrund sinkender Bevölkerungszahlen werde dort Bauland vielfach zu Dumpingpreisen angeboten, so dass viele Gebäude am Bedarf vorbei errichtet würden.

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Neben vielen ostdeutschen Regionen seien davon auch Gebiete in Westdeutschland betroffen, etwa in ländlichen Regionen von Bayern, Niedersachsen, Hessen oder Nordrhein-Westfalen. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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