23. Juni 2016, 09:46
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studie: In Großstädten werden zu wenige Wohnungen gebaut

Wohnraum bleibt in deutschen Großstädten laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln auch künftig Mangelware. Allerdings werde in manchen Regionen auch am Bedarf vorbei gebaut.

Neubau in Studie: In Großstädten werden zu wenige Wohnungen gebaut

In den sogenannten “Schwarmstädten” kann der Wohnungsbau nicht mit der Nachfrage mithalten.

Vor allem in großen Ballungszentren wie Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart oder Düsseldorf würden zu wenige neue Wohnungen gebaut, heißt es in einer am Mittwoch vorgelegten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Insgesamt müssten nach Berechnungen des Instituts in Deutschland bis 2020 jährlich rund 380.000 Wohnungen errichtet werden. Tatsächlich seien im vergangenen Jahr jedoch nur 247.000 Wohnungen gebaut worden.

Zu viel Neubau in manchen ländlichen Regionen

Während in großen “Schwarmstädten” die Zahl der Neubauten mit der steigenden Nachfrage nicht mithalten könne, werde in vielen ländlichen Regionen häufig am Bedarf vorbei gebaut, beklagte IW-Forscher Ralph Henger.

Vor dem Hintergrund sinkender Bevölkerungszahlen werde dort Bauland vielfach zu Dumpingpreisen angeboten, so dass viele Gebäude am Bedarf vorbei errichtet würden.

Neben vielen ostdeutschen Regionen seien davon auch Gebiete in Westdeutschland betroffen, etwa in ländlichen Regionen von Bayern, Niedersachsen, Hessen oder Nordrhein-Westfalen. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Überschussbeteiligungen: „So aussagekräftig wie die Abgaswerte der vom Dieselskandal betroffenen Fahrzeuge“

Der Bund der Versicherten übt einmal mehr harsche Kritik an der Praxis der Überschussdeklaration der Lebensversicherer. Diese seien so aussagekräftig wie die Angabe der Abgaswerte der vom Dieselskandal betroffenen Fahrzeuge. Und spricht von gezielter Irreführung und Intransparenz.

mehr ...

Immobilien

Auch ohne Eigenkapital zum Traumhaus?

Noch nie waren die Zinsen so niedrig wie zurzeit und viele Deutsche möchten sich die günstigen Konditionen sichern – auch ohne Eigenkapital. Doch so verlockend eine Vollfinanzierung klingt, zukünftige Eigenheimbesitzer müssen bei dieser Variante auch die Nachteile berücksichtigen.

mehr ...

Investmentfonds

Banken: “Kein massiver Verkauf von Kryptowerten an Kunden”

Vor wenigen Tagen wurden im Zuge des Umsetzungsgesetzes der 4. Geldwäscherichtlinie auch Maßnahmen zur Regulierung von Krypto-Geschäften durch den Bundesrat beschlossen. Im Kreditwesengesetz (KWG) ist nun das neue Finanzinstrument „Kryptowert“ definiert, gleichzeitig wurde ebenfalls als neue Finanzdienstleistung die Kryptowerte-Verwahrung in das Gesetz aufgenommen. Krypto-Verwahrer benötigen eine Bafin-Lizenz und müssen ihre Kunden nach dem Geldwäschegesetz so identifizieren, wie dies auch Banken tun. Nicht jede Bank wird sich in neues Geschäftsfeld trauen.

mehr ...

Berater

Warum Chefs Kritiker schätzen sollten

Mitarbeiter, die ihre Vorgesetzten infrage stellen, gelten schnell als Nörgler und damit als unangenehm. Chefs sollten unbequeme Menschen als potenzielle Verbesserer sehen. Nela Novakovic nennt drei gute Gründe dafür.

mehr ...

Sachwertanlagen

Wealthcap erwirbt Mixed-Use-Immobilie in Dresdner Zentrum

Der Asset Manager Wealthcap hat die gemischt genutzte Immobilie „Haus am Postplatz” in Dresden mit einer Gesamtmietfläche von mehr als 18.000 Quadratmetern erworben.

mehr ...

Recht

Neues Urteil: Vorsicht bei “Service Calls”

“Service Calls“ eines Versicherungsmaklers können unzulässige Werbung sein. Auf ein entsprechendes Urteil des OLG Düsseldorf vom 19. September 2019 (Az.: 15 U 37/19) hat nun die Rechtsanwaltskanzlei Wirth hingewiesen.

mehr ...