Anzeige
Anzeige
28. April 2016, 09:27
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohnimmobilienpreise in Hamburg und Hannover fallen leicht

Der Dr. Klein Trendindikator hat die Preisentwicklung im ersten Quartal 2016 von Eigentumswohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäusern im Norden und Osten Deutschlands untersucht.

Immobiliendarlehen in Wohnimmobilienpreise in Hamburg und Hannover fallen leicht

Im ersten Quartal 2016 haben die Immobilienpreise in den Metropolregionen im Norden und Osten Deutschlands größtenteils nachgelassen.

Nur im Großraum Dresden seien die Preise gestiegen. Die Indizes liegen hier laut der aktuellen Auswertung des Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise (DTI) Nord/Ost nun fast gleichauf bei rund 135. Insbesondere für Wohnungen ist dies ein vergleichsweise niedriger Wert.

In der Metropolregion Berlin seien die Preise für Häuser um 0,57 Prozent zurückgegangen, während Wohnungen sich um 1,85 Prozent weiter verteuert hätten. In den Großräumen Hamburg und Hannover seien die Preise in beiden Immobiliensegmenten leicht gesunken.

Markt für Eigentumswohnungen nach Vorjahres-Rally entspannt

“Insbesondere der Markt der Eigentumswohnungen hat sich entspannt. Allerdings haben wir im letzten Jahr mit einem Anstieg um fast zwölf Prozent auch eine echte Rallye erlebt. Und im Bereich der Neubau-Wohnungen steigen die Preise auch weiterhin, wenn auch moderater als noch vor ein paar Monaten”, so Rainer Wilke, Franchisenehmer von Dr. Klein in Hannover.

Bei Bestandswohnungen seien leichte Preisrückgänge zu beobachten – insbesondere in B-Lagen und Außenbereichen der Metropolregion wie Laatzen oder Ronnenberg. “Bei Ein- und Zweifamilienhäusern war die Preisentwicklung schon im letzten Jahr nur moderat. Auch hier gibt es in guten Lagen weiter leichte Preisanstiege, in den Außenbereichen hingegen weitere Entspannung”, so Wilke.

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken.

Dti Q1 Nord Ost 2016-624x1024 in Wohnimmobilienpreise in Hamburg und Hannover fallen leicht

Hannover und Dresden vergleichsweise günstig

Im Hamburger Umland seien die Preise für Wohnungen (minus 0,8 Prozent) und Häuser ( minus 0,49 Prozent) leicht zurückgegangen. Ein Blick auf die durchschnittlichen Quadratmeterpreise zeige jedoch, dass hier mit 3.311Euro pro Quadratmeter, beziehungsweise 2.252 Euro pro Quadratmeter immer noch das höchste Preisniveau der DTI-Auswertung Nord/Ost herrsche.

Der Großraum Hannover bleibe mit 1.914 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen, beziehungsweise 1.721 Euro pro Quadratmeter für Ein- und Zweifamilienhäuser die günstigste der aktuell ausgewerteten Metropolregionen, dicht gefolgt von Dresden. Hier fallen laut Dr. Klein trotz des erneuten Preisanstiegs weiterhin 1.939 Euro pro Quadratmeter, beziehungsweise 1.990 Euro pro Quadratmeter an.

Auch das in den letzten Jahren deutlich gestiegene Preisniveau in Berlin bleibt mit 3.002 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen und 2.073 Euro pro Quadratmeter in Häusern noch hinter den Preisen Hamburgs zurück, wenngleich Wohnungen hier im Vergleich zum Vorjahresquartal um über zwölf Prozent zulegten. (kl)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Fondspolicen: “Die Spanne ist beträchtlich”

Das Geschäft mit Fondspolicen bietet viel Potenzial – für Kunden und Versicherer. Dieses wird von deutschen Anbietern häufig aber verschenkt, wie eine Studie von f-fex zeigt. Cash. sprach mit CEO Dr. Tobias Schmidt.

mehr ...

Immobilien

Grundsteuer: IVD warnt vor Aufhebung der Umlagefähigkeit

Verschiedenen Medienberichten zufolge denken die SPD-Fraktionsvorsitzenden aus Bund und Ländern über eine Streichung der Umlagefähigkeit der Grundsteuer nach. Vor diesem Vorhaben warnt der Immobilienverband IVD ausdrücklich.

mehr ...

Investmentfonds

Alan Greenspan: “Das ist eine giftige Mischung”

Alan Greenspan, ehemaliger Vorsitzender der Fed warnt in einem Interview mit dem US-Nachrichtenportal CNN vor den Folgen steigender Zinsen. Auch wenn das Ende des Zyklus noch nicht erreicht sei, würden uns keine guten Jahre erwarten.

mehr ...

Berater

Banken: “Rahmenbedingungen werden sicher nicht leichter”

Sinkende Erträge und hohe Kosten: Der Druck auf die deutsche Bankenlandschaft dürfte nach Ansicht der Unternehmensberatung Bain auch im kommenden Jahr nicht abnehmen.

mehr ...

Sachwertanlagen

BVT bringt Private Equity Dachfonds für betuchte Anleger

Die BVT Unternehmensgruppe, München, legt einen weiteren Private Equity Spezialfonds auf. Der alternative Investmentfonds (AIF) richtet sich mit einer Beteiligungshöhe ab 200.000 Euro ausschließlich an semiprofessionelle und professionelle Anleger.

mehr ...

Recht

BGH-Urteil: Wie teuer darf fiktive Schadensberechnung sein?

Nach einem Unfall kommt das Auto in die Werkstatt, die den Preis der Reparatur dann mit der Versicherung abrechnet – das ist ganz alltäglich. Was aber, wenn ein Geschädigter auf die Reparatur verzichtet? 

mehr ...