28. Juli 2016, 14:12
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Wohnkosten steigen auf bis zu 30 Prozent des Haushaltseinkommens

Mittelstädte mit starker Wirtschaft wie Braunschweig, Kassel oder Mannheim holen laut Immobilienscout24 zu den Top 10-Städten auf.

Mit einem Wohnkostenanteil von knapp 22 Prozent bewege sich Mannheim auf dem Niveau der Top10. In Braunschweig betrage der Wohnkostenanteil inzwischen über 17 Prozent, in Kassel rund 19 Prozent. Von den Mittelstädten liege Wolfsburg deutlich hinter Freiburg oder München.

Wolfsburg vergleichsweise günstig

Wer in Wolfsburg lebt, gibt im Schnitt „nur“ 16 Prozent seines Haushaltsnettoeinkommens für das Wohnen aus. In der Autostadt treffen gute Gehälter auf ein vergleichsweise geringes Mietpreisniveau.

„In diesen Mittelstädten liegen die Quadratmeterpreise noch bei sieben beziehungsweise acht Euro pro Quadratmeter. Das ist noch moderat im Vergleich zu teuren Metropolen wie München, Stuttgart oder Frankfurt, könnte sich aber mit steigender Nachfrage ändern. Die nicht unerhebliche Veränderung des Wohnkostenanteils von 2012 zu 2015 zeigt bereits die Tendenz zur Verteuerung von Wohnimmobilien“, kommentiert Hebecker.

Stärkste Veränderung von 2012 zu 2015

Im Dreijahresvergleich zeigt sich laut Immobilienscout24, dass vor allem bayerische Städte und Autostädte zu den Städten mit der höchsten Zunahme des Wohnkostenanteils gehören.

Zum Vergrößern bitte auf die Tabelle klicken

News-28072016-2 in Wohnkosten steigen auf bis zu 30 Prozent des Haushaltseinkommens

Am stärksten nahm der Wohnkostenanteil von 2012 zu 2015 in Würzburg (plus vier Prozent), Landshut (plus 3,8 Prozent), Rosenheim (plus 3,7 Prozent), Ingolstadt (plus 3,3 Prozent), Passau (plus 3,2 Prozent) sowie Wolfsburg und München (beide plus 3,1 Prozent) zu. Aber auch in Regensburg und Stuttgart sei der Wohnkostenanteil um deutlich mehr als zwei Prozent gestiegen.

„München, Wolfsburg, Ingolstadt und Stuttgart haben durch die Automobilindustrie gut bezahlte Jobs. Durch die zahlungskräftige Klientel sind aber auch die Mieten und Kaufpreise sehr hoch. Normalverdiener können sich beispielsweise den Innenstadtbereich von München kaum mehr leisten und weichen zunehmend auf die Randbezirke aus“, erklärt Hebecker. (bk)

Foto: Shutterstock

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