Anzeige
16. Mai 2017, 10:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

B-Städte: Rentabel mit der richtigen Strategie

Angesichts hoher Preise in den guten Lagen der Metropolen suchen Investoren an B-Standorten nach Alternativen. Mit der passenden Strategie bleibt der deutsche Markt ein attraktiver Standort.

Gastbeitrag von Till Schmiedeknecht, BGP Asset Management

B-Städte

Mainz: B-Standorte bieten oft noch ein gutes Renditepotenzial.

Der Wohnimmobilienmarkt in den Top-Sieben-Städten bleibt angespannt, die Preise steigen weiter, bei immer weniger Angeboten.

Zunehmend spekulative Projekte

Mit zunehmend spekulativen Projekten verschiebt sich an diesen Standorten das Risiko-Rendite-Profil. Wegen weiter steigender Baukosten stehen Neubauwohnungen zudem oft nur für Privatisierungen zur Verfügung.

Aufgrund dieser Entwicklung ist es keine Überraschung, dass B-Städte und alternative Assetklassen nicht nur in den Fokus von deutschen, sondern auch von ausländischen Anlegern rücken.

Renditen zwischen vier und acht Prozent

Am Wohnungsmarkt von mittelgroßen Städten, die von Investoren lange Zeit ignoriert wurden, lassen sich bei interessanten Angeboten je nach Kauffaktor Renditen zwischen vier und acht Prozent erzielen.

Immobilien in B-Städten sind meist günstiger als vergleichbare Objekte in den Top sieben, und das Flächenangebot in den Nebenstandorten ist relativ stabil. In den vergangenen Wochen waren viele Unkenrufe zu hören, dass der Wohnungsboom in Deutschland vorbei sei, doch in bestimmten Regionen und mit der passenden Anlagestrategie bleibt die Bundesrepublik auch in 2017 ein attraktiver und sicherer Standort.

Zwei Trends

Insbesondere zwei Trends unterstützen das, wobei allerdings auf mögliche Fallen geachtet werden muss. Investoren machen aus der Angebotsnot eine Tugend und erwerben inzwischen auch Objekte in weniger beliebten Lagen. Das gilt für A- und B-Städte gleichermaßen, denn diese Lagen weisen oft bessere Renditen auf als gute und sehr gute Lagen.

Außerdem besteht für Nebenlagen in B-Städten ein Entwicklungspotenzial, das ähnlich hoch ist wie bei vergleichbaren Lagen in A-Städten. In solchen Vierteln wird unter den richtigen Voraussetzungen aus einer vormals mittleren Lage ein Trendviertel, was wiederum zu steigender Nachfrage nach Wohnraum vor Ort mit einem entsprechendem Preiswachstum führt.

Seite zwei: Mikrolage entscheidend

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 07/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebsrente – Wandelanleihen – Ferienimmobilien – Family Offices

Ab dem 21. Juni im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Blockchain: (Noch) keine Priorität bei den Versicherern

Bei 68 Prozent der deutschen Finanzdienstleister räumen dem Thema Blockchain derzeit noch keine große Priorität ein. Viele Banken, Versicherer und Asset Manager wollen erst einmal abwarten, was die Konkurrenz macht, zeigt eine Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter den Führungskräften von 300 Banken, Versicherern und Vermögensverwaltern.

mehr ...

Immobilien

Wohnimmobilien: Nachfrage im im Osten so hoch wie nie

Wohneigentum ist in Ostdeutschland aktuell so gefragt wie nie zuvor. Neben klassischen Selbstnutzern bringt die Niedrigzinsphase laut der Landesbausparkasse (LBS) auch immer mehr Investoren dazu, nach sicheren Anlagen auf dem Immobilienmarkt zu suchen.

mehr ...

Investmentfonds

Gedämpfter Optimismus in China

Das Vertrauen in das chinesische Wachstum schrumpft, ein Grund dafür ist der Handelskrieg, der von US-Präsident Donald Trump ausgeht. Doch der Konflikt könnte die Entwicklung des Landes und seines Marktes durchaus auch positiv beeinflussen.

mehr ...

Berater

Roboadvisor in der Anlageberatung – Sie werden immer besser

Robo-Advisor von Fintech-Unternehmen oder Banken sollen die Anlageberatung beleben und Privatkunden eine komfortable Hilfe bei der Geldanlage bieten. Wie gut die digitalen Helfer sind, zeigt eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ), das im Auftrag des Nachrichtensenders n-t 17 Robo-Advisor-Lösungen von 15 Anbietern unter die Lupe genommen hat.

mehr ...

Sachwertanlagen

Fondsbörse warnt erneut vor “Lockangebot”

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG entrüstet sich erneut über ein Angebot, wonach den Anlegern der Kauf ihrer Fondsanteile weit unter dem Zweitmarktkurs angeboten wird. In diesem Fall ist die Diskrepanz besonders groß.

mehr ...

Recht

Erbbaurecht: Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks

Kommunen, Kirchen und Stiftungen vergeben häufig Erbbaurechte. Als “Eigentum auf Zeit” können diese gerade für junge Familien mit wenig Eigenkapital eine Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks darstellen. Die Hamburgische Notarkammer erklärt.

mehr ...