11. Mai 2017, 08:39
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilienkauf im Osten: Gefahr bei Preiskorrekturen

Aufgrund der starken Immobilienpreissteigerungen in Westdeutschland hat der Osten der Republik für Immobilienkäufer an Attraktivität gewonnen – dies könnte sich aber ändern.

Gastbeitrag von Till Schmiedeknecht, BGP Asset Management GmbH

Mietwohnungen-berlin in Immobilienkauf im Osten: Gefahr bei Preiskorrekturen

Sobald sich am westdeutschen Immobilienmarkt Preiskorrekturen abzeichnen, ist wieder mit einer sinkenden Attraktivität des Ostens, mit Ausnahme der Bundeshauptstadt, zu rechnen.

Unmittelbar nach der Wende, aber auch in den weiteren Jahren ab 1990 zogen zahlreiche Menschen in die westlichen Bundesländer – die ostdeutschen Städte mussten massive Bevölkerungseinbußen hinnehmen, ganze Stadtviertel verwaisten.

Oststädte früher unattraktiv

Da mangels Arbeitsmöglichkeiten vor allem junge, hochqualifizierte Bürger abwanderten, wurden die betroffenen Oststädte immer unattraktiver – was die Fluchtbewegung noch verstärkte.

Mittlerweile zeigt sich ein gegenteiliger Trend: Die Einwohnerzahlen in ostdeutschen Groß- und Mittelstädten steigen wieder. Zwischen 2012 und 2014 verzeichneten zahlreiche Studien ein Wachstum von 0,1 bis 4,5 Prozent.

Zurückzuführen ist das auf die positiveren beruflichen Aussichten sowie städtische Aufbaumaßnahmen in den Bereichen Wohnungsbestand, Infrastruktur und soziale Einrichtungen.

Leerstandsquoten gesunken

Aufgrund der gestiegenen Attraktivität sind die Leerstandsquoten am Wohnungsmarkt in den dortigen Groß- und Mittelstädten deutlich gesunken. Dadurch haben sich die Miet- und Kaufpreise zwischen 2011 und 2016 um zehn bis mehr als 30 Prozent erhöht.

Seite zwei: Vorsicht bei Investments im Osten

Weiter lesen: 1 2

1 Kommentar

  1. Wenn die Immobilienmärkte nur so einfach wären, wie sich Herr Schmiedeknecht das offenbar vorstellt. Aber auch mit naiven Vorstellungen schafft man es in die Presse…

    Kommentar von beta — 12. Mai 2017 @ 10:23

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Kündigungsschutz bei Provinzial Nordwest bis Mitte 2022

Die rund 3.500 Beschäftigten des Sparkassen-Versicherers Provinzial Nordwest sind bei einer Fusion mit der Provinzial Rheinland zumindest bis Ende Juni 2022 vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt. Das geht aus einer Mitteilung der Gewerkschaft Verdi von Montag hervor.

mehr ...

Immobilien

Mega-Transaktion mit Bürohochhaus in Brüssel

Der London ansässige Immobilien Investment und Asset Manager Valesco Group hat für Meritz Securities, einen der größten institutionellen Investoren aus Süd-Korea, für 1,2 Milliarden Euro ein Büro-Hochhaus in Brüssel erworben. Es ist einer der größten Immobilien-Deals, die jemals in Europa stattgefunden haben. 

mehr ...

Investmentfonds

Kaufrausch in China

Der chinesische eCommerce-Händler Alibaba hat am letzten Single’s Day an nur einem Tag mehr umgesetzt als sein US-Konkurrent Amazon in einem ganzen Quartal. Welche Trends zeigen sich im chinesischen Konsumsektor und wie können Anleger davon profitieren? Ein Beitrag von Andreas Döring, Portfoliomanager im Bereich Aktien bei Union Investment.

mehr ...

Berater

Wirecard und EasyTransfer kooperieren

Die Bezahldienstleister Wirecard und EasyTransfer ermöglichen chinesischen Studenten ab sofort nahtloses, mobiles Bezahlen weltweit. Gemeinsam bringen die beiden Unternehmen eine neue Mobile Payment- und Loyalty-App auf den Markt, die sich speziell an chinesische Studenten richtet, die außerhalb Chinas studieren. Rund 3,8 Milliarden Dollar an Studiengebühren werden jährlich über EasyTransfer überwiesen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia verkauft 68 Supermärkte an neu aufgelegten Spezialfonds

Der Immobilieninvestor und Asset Manager Patrizia AG meldet den Verkauf eines Einzelhandelsportfolios mit insgesamt 68 Supermärkten. Käufer ist ein von GPEP gemanagter Fonds, der sich auf deutsche Einzelhandelsimmobilien spezialisiert hat und zeitgleich in die Öffentlichkeit geht.

mehr ...

Recht

London: Werden keine “Empfänger von EU-Regeln” nach Brexit

Unternehmerverbände in Großbritannien zeigen sich vor dem Brexit besorgt. Sie fürchten hohe Kosten durch Handelsbarrieren und warnen vor Preiserhöhungen für britische Verbraucher. Doch ihre Forderungen angesichts der Befürchtungen finden beim Finanzminister kein Gehör.

mehr ...