Anzeige
9. Februar 2017, 08:32
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Berlin baut nur 25 Prozent der benötigten Wohnungen

Im stark wachsenden Berlin müssten in den kommenden drei Jahren einer Studie zufolge mehr als 31.200 Wohnungen gebaut werden. Bisher werde nur ein Viertel des Bedarfs durch die Neubauzahlen gedeckt.

Berlin-shutt 137098556 in Berlin baut nur 25 Prozent der benötigten Wohnungen

Die Bautätigkeit hält mit der Zuwanderung nach Berlin nicht annähernd Schritt.

Der anhaltend hohe Zuzug vorwiegend jüngerer Menschen aus dem In- und Ausland wirkt sich in der Hauptstadt in einem besonders hohen Bedarf an neuen Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern aus, so die Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und der Deutsche Invest Immobilien.

Die Bautätigkeit habe mit dem aus dieser Zuwanderung resultierenden Bedarf in den vergangenen Jahren nicht Schritt gehalten. Im Vergleich zum Baubedarf seien bundesweit im Schnitt im Zeitraum 2011 bis 2015 nur rund 53 Prozent der benötigten Wohnungen gebaut worden.

Mieten und Preise steigen weiter

In Berlin liege diese Quote lediglich bei 25 Prozent. Entsprechend stark seien Preise und Mieten gestiegen. Die Studie zeigt auch, dass der Wohnungsmangel am geringsten bei großen Wohneinheiten mit fünf und mehr Räumen ist. In der Regel seien das Ein- und Zweifamilienhäuser.

Die Studie stützt sich auf Zuwanderungszahlen und Wanderungsprognosen. Bundesweit beziffert die Untersuchung den Neubaubedarf auf 385.000 Wohnungen pro Jahr – vor allem in den großen Städten. (dpa-AFX/bk)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Vertrieb: Audiocalypse Now

“Wer versendet mindestens 50 Prozent seiner Nachrichten als Sprachnachrichten?” – Das war die Frage, die ich letzten Oktober Studenten stellte, als wir über Messenger in unserer Kultur redeten.

Gastbeitrag von Marko Petersohn, As im Ärmel

mehr ...

Immobilien

Immobilienvermarktung: “Ein noch so schlauer Algorithmus wird den Menschen nicht ersetzen können”

Chancen für ein neues Dienstleistungsniveau: Die fortschreitende Digitalisierung kann auch in der Immobilien- und Maklerbranche nicht mehr weggeredet werden. Aber nicht alle Maklerbetriebe wollen oder können mitziehen. Dabei sollten sie die Potenziale der digitalen Unterstützer nicht unterschätzen – und auch nicht ihren positiven Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit am Markt.

mehr ...

Investmentfonds

Renten retten die Märkte nicht mehr

Die Folgen der Geldpolitik werden nach einem schlechten 2018 an den Finanzmärkten deutlich. Stürzen die Aktienkurse, bieten die Anleihen nur noch ein sehr dünnes bis gar kein Polster mehr. Eine Normalisierung der Geldpolitik ist nicht absehbar. Gastbeitrag von Dr. Eduard Baitinger, Feri.

mehr ...

Berater

Rankel: Mit Social Media Kunden gewinnen

Jeder zweite Facebook-Account eines Maklers ist inaktiv. Das zeigt: Viele Berater nehmen sich zwar vor, über Social Media Kunden zu gewinnen. Doch sie wissen nicht wie.

Die Rankel-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

Ernst Russ AG verliert beide Vorstände auf einen Schlag

Sowohl der Vorstandssprecher Jens Mahnke als auch Vorstandsmitglied Ingo Kuhlmann werden Ende März aus der Ernst Russ AG (ehemals HCI Capital) ausscheiden. Ein bisheriges Aufsichtratsmitglied springt ein.

mehr ...

Recht

Pflegeunterhalt: Wenn Kinder für ihre Eltern haften

Die Deutschen werden immer älter. Damit wächst auch die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Alten- und Pflegeheimen. Die Kosten hierfür sind hoch. Vielfach benötigen Eltern in diesem Fall die finanzielle Hilfe ihrer Kinder. Für diesen Fall gibt es genaue Regeln, wie eine Übersicht des Arag-Rechtsschutzes zeigt.

 

mehr ...