Anzeige
Anzeige
19. Mai 2017, 12:27
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Berliner Mieten sind deutlich teurer als 2015

Berliner Mieter müssen wie erwartet mehr bezahlen als noch vor zwei Jahren. Das geht aus dem Mietspiegel 2017 hervor, den die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, am Freitag vorstellte.

Berlin-mietspiegel-Bildschirmfoto-2017-05-19-um-11 46 03 in Berliner Mieten sind deutlich teurer als 2015

Wohnlagenkarte des Berliner Mietspiegels 2017. Gelb steht für Gebiete mit überwiegend einfachen Wohnlagen, orange für mittlere Lagen und rot für überwiegend gute Wohnlagen.

Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, hat den neuen Berliner Mietspiegel 2017 und die Betriebskostenübersicht vorgestellt. Der Mietspiegel wird aller zwei Jahre unter dem Vorsitz der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen erstellt und ist relevant für knapp 1,4 Millionen nicht preisgebundene Wohnungen.

Die abgebildeten Mieten sind laut der Senatsverwaltung gegenüber dem letzten Berliner Mietspiegel 2015 jährlich um 4,6 Prozent gestiegen. Das entspreche 28 Cent pro Quadratmeter und Monat. Die gewichtete, durchschnittliche netto Kaltmiete liege bei 6,39 Euro pro Quadratmeter monatlich, 2015 hätten Mieter noch 5,84 Euro pro Quadratmeter zahlen müssen.

Lompscher fordert mehr Neubau

“Sowohl die anhaltende Attraktivität Berlins als auch die derzeit begrenzten Möglichkeiten der Mietpreisregulierung können an den insbesondere aufgrund der Wohnungsknappheit zum Teil deutlich gestiegenen Mietspiegel-Mieten festgemacht werden”, sagt Katrin Lompscher.

Sie fordert daher: “Der großen Wohnungsnachfrage, insbesondere nach preiswerten Wohnungen, und dem angespannten Wohnungsmarkt muss durch weiteren Neubau entgegengewirkt werden. Auf Bundesebene müssen die Mieterhöhungsmöglichkeiten in Bestandsmietverträgen, bei Neuvermietung und nach Modernisierung stärker begrenzt werden.”

Orientierung für Mieter und Vermieter

Der Mietspiegel ist laut dem Senat für Stadtentwicklung und Wohnen ein “qualifierter Mietspiegel”, das bedeutet, dass die ortsübliche Vergleichsmiete repräsentativ erhoben wurde. Die Ergebnisse bieten Mietern und Vermietern eine Übersicht über die üblicherweise gezahlten Mieten.

Ebenfalls orientieren könnten sich die Berliner an  der gleichzeitig erstellten Betriebskostenübersicht, die abbildet, welche Kosten für Wasser, Straßenreinigung, Gartenpflege und Heizung normalerweise abgerechnet werden. (kl)

Foto: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

Anzeige

1 Kommentar

  1. Die allermeisten Berliner Mieter wohnen immer noch paradiesisch günstig und preiswert !

    Kommentar von TG — 22. Mai 2017 @ 13:01

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

“Erfreulich hohes Niveau”: Softfair prüft BU-Tarife

Die Qualität der Berufsunfähigkeitsversicherungen ist weiter gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt das diesjährige BU-Leistungsrating von Softfair. Die Analysten haben nach eigenen Angaben 167 Tarife von 38 Anbietern auf den Prüfstand gestellt, gefiltert nach Berufsstatus.

mehr ...

Immobilien

Immobilien-Crowdinvesting: Vorerst keine Einschränkungen

Die Abgeordneten des Bundestags diskutierten vergangene Woche die Evaluation des Kleinanlegerschutzgesetzes und haben vorerst keine Einschränkungen vorgesehen. Somit können Crowdinvesting-Angebote für Immobilien weiter in der bestehenden Form durchgeführt werden.

mehr ...

Investmentfonds

Folgen der Normalisierungs-Strategie der Fed

Die amerikanische Notenbank Fed ist aktuell dabei, ihre Strategie für eine “Normalisierung” ihrer Bilanz zu überdenken. Entzieht das dem US-Anleihenmarkt und dem Markt für globale risikobehaftete Aktiva das Fundament, fragt sich Gavyn Davies von Fulcrum AM.

mehr ...

Berater

Ertrags-Nießbrauch: Firmenanteile schenken, Gewinne behalten

Das Maklerunternehmen soll nach und nach an die nächste Generation übertragen werden, aber die generierten Gewinne sollen den Beschenkten noch nicht zufliessen? Die Lösung: Schenker können sich an den verschenkten Unternehmensanteilen einen Nießbrauch einräumen lassen.

mehr ...

Sachwertanlagen

G.U.B. Analyse: „A+“ für Ökorenta Erneuerbare Energien IX

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse bewertet den Sachwertfonds „Erneuerbare Energien IX“ der Ökorenta aus Aurich mit insgesamt 82 Punkten. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A+).

mehr ...

Recht

BU-Streitfälle vor Gericht: Wie stehen Ihre Chancen?

Wird ein Versicherungsnehmer berufsunfähig und verweigert sein Versicherer die Zahlung einer BU-Rente, landen diese Streitfälle nicht selten vor Gericht. In seiner aktuellen Ausgabe hat das Verbrauchermagazin Finanztest 143 BU-Urteile ausgewertet – worüber wurde am meisten gestritten?

mehr ...