Anzeige
14. Dezember 2017, 10:55
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Büroimmobilien: Mieten steigen in allen Lagen und Kategorien

Durch den allgemeinen konjunkturellen Aufschwung kann auch der deutsche Markt für Büroimmobilien ein stabiles Wachstum verzeichnen. Das macht sich auch bei den Mieten bemerkbar, wie eine aktuelle Untersuchung des Immobilienverbandes IVD zeigt.

Büroimmobilien: Mieten steigen in allen Lagen und Kategorien

Die wachsende Flächennachfrage in Deutschland wird auch vom anhaltenden Beschäftigungsaufbau getragen.

Laut dem IVD-Gewerbe-Preisspiegel sind die Büromieten im Jahr 2017 in allen Lagen und Ausstattungskategorien gestiegen, besonders stark jedoch in Metropolen und kleineren Großstädten.

So sei mit 4,76 Prozent (Vorjahr: 3,79 Prozent) das größte Mietwachstum bei Büroflächen mit einfacher Ausstattung in Städten zwischen 250.000 und 500.000 Einwohnern verzeichnet worden.

“Wegen des Nachfrageüberhangs in Metropolen weichen viele Unternehmen in kleinere Großstädte aus. Für Investoren werden sie immer attraktiver”, kommentiert dies Jürgen-Michael Schick, Präsident des Immobilienverbandes IVD.

Nachfrage steigt durch Beschäftigungsaufbau

Die Anzahl sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter habe in Deutschland erneut zugenommen und liege nun bei 32,7 Millionen, etwa 700.000 Personen mehr als im November 2016. Dies sei auf die gute Konjunktur zurückzuführen und verursache eine erhöhte Flächennachfrage und steigende Mieten am Büromarkt.

So ist Schick zufolge gerade in den Metropolen in allen Ausstattungskategorien ein dynamisches Wachstum zu erkennen: “Das Mietpreiswachstum in den Metropolen nimmt wieder Fahrt auf, nachdem die Mieten 2016 noch deutlich langsamer anstiegen.”

Im einfachen und mittleren Segment lag das Mietwachstum bei über drei Prozent (Vorjahr: einfaches Segment 0,51 Prozent, mittleres Segment 1,57 Prozent), bei guter Ausstattung bei 2,7 Prozent (Vorjahr: 1,26 Prozent).

Auch kleinere Städte profitieren

In Standorten mit weniger als 30.000 Einwohnern sowie Städten mit bis zu 50.000 Einwohnern sind die Mieten laut IVD in allen Ausstattungskategorien um mehr als zwei Prozent angestiegen (Vorjahr: 1,5 Prozent).

“Der konjunkturelle Aufschwung hat auch in den kleineren Städten endgültig Fuß gefasst”, so Schick. Einzig in Städten zwischen 100.000 und 250.000 Einwohnern sei ein schwächeres Mietwachstum verzeichnet worden als im Vorjahr.

Mit weniger als einem Prozent sei das dortige Mietwachstum 2017 in den einfachen und mittleren Segmenten hinter dem des Vorjahres (1,3 Prozent) zurückgeblieben, während das Wachstum im guten Segment mit 2,6 Prozent jedoch zugelegt habe (Vorjahr: 2,34 Prozent).

Seite zwei: Die höchsten Spitzenmieten

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

90 Prozent der Steuerbescheide fehlerhaft?

Führen fehlerhafte Steuermeldungen der Lebensversicherer bei BUZ- und Basisrenten dazu, dass die Betroffenen zu hohe Steuern gezahlt haben? Für den Münchener Rechtsanwalt Dr. Johannes Fiala und Versicherungsmathematiker Peter A. Schramm deutet Vieles darauf hin. Und empfiehlt eine Überprüfung.

 

mehr ...

Immobilien

Rendite-Studie: Ostdeutsche Mittelstädte besonders attraktiv

Höhere Renditen bei gleichem Risiko: Wie der diesjährige “Wohnungsmarktbericht Ostdeutschland” des Immobilienunternehmens TAG Immobilien AG zeigt, sollten deutsche Immobilieninvestoren aktuell nach Osten blicken.

mehr ...

Investmentfonds

Dollar hat Leidensweg noch vor sich

Die Eurozone könnte die US-Wirtschaft überholen. Die US-Wirtschaft schwächt sich ab, während sich die Eurozone stabilisiert. Darauf werden auch die Zentralbanken reagieren und somit die Renditen von Staatsanleihen und die Wechselkurse beeinflussen.

mehr ...

Berater

Leadmanagement: Sales und Marketing müssen kooperieren

Kunden nehmen ein Unternehmen immer als Einheit wahr. Abteilungsgrenzen interessieren ihn nicht. Deshalb muss die interne Zusammenarbeit Hand in Hand funktionieren. Isoliert agierende “Silos“ kann man dabei nicht brauchen.

Gastbeitrag von Anne M. Schüller, Businesscoach

mehr ...

Sachwertanlagen

Neuer Spezial-AIF von d.i.i.

Die d.i.i. Investment GmbH hat mit dem “d.i.i. 10” einen weiteren geschlossenen Immobilien-Spezial-AIF aufgelegt. Der neue Fonds richtet sich an Family Offices, vermögende private Investoren und Stiftungen.

mehr ...

Recht

Einfach oder qualifiziert? Bei Rot ist Schluss mit lustig

Ob bewusst oder aus Versehen, ob im Auto oder auf dem  Fahrrad. Wer glaubt,  bei „Kirschgrün“ könne man mal eben schnell noch drüber hüpfen, gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere. Und es drohen saftige Strafen – von Bußgeld über Punkte in Flensburg bis hin zur Haftstrafe.

 

mehr ...