Anzeige
27. September 2017, 14:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche Wohnen kauft Wandelanleihe zurück

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen AG hat eine ausstehende, bis zum Jahr 2021 laufende Wandelanleihe fast vollständig zurückgekauft. Damit hat der Konzern sein Finanzprofil verbessert, da die alte Wandelschuldverschreibung einen höheren Zinssatz hat, als die gerade am Vortag neu aufgelegte Wandelanleihe.

Hauptniederlassung Deutsche-Wohnen1 in Deutsche Wohnen kauft Wandelanleihe zurück

Die Deutsche Wohnen AG hat eine frisch augegebene Wandelanleihe zur Umschuldung genutzt.

Mehr als 98 Prozent des ausstehenden Gesamtnennbetrages von 400 Millionen Euro der 2021 ausstehenden Wandelschuldverschreibung seien zum Rückkauf angeboten worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Der Kupon betrug 0,875 Prozent.

Am Dienstag hatte sich die Deutsche Wohnen mit einer neuen Wandelanleihe frisches Geld für die Umschuldung verschafft. Insgesamt sammelte das M-Dax-Unternehmen mit der Ausgabe der Papiere 800 Millionen Euro bei institutionellen Anlegern ein. Damit sichert sich der Konzern für längere Zeit das derzeit günstige Zinsniveau.

Konzern musste bei Verzinsung an Obergrenze gehen

Mit einer Verzinsung von 0,60 Prozent muss die Gesellschaft den Investoren aber so viel bezahlen, wie sie im äußersten Fall geplant hatte. Zunächst hatte Deutsche Wohnen Zinsen zwischen 0,10 und 0,60 Prozent in Aussicht gestellt.

Die neuen Wandelanleihen werden zum Nennwert ausgegeben und haben eine Laufzeit bis Januar 2026. Der Wandlungspreis zum Umtausch in Aktien des Konzerns liegt nun 40 Prozent über dem Referenzpreis. Das ist der nach Volumen gewichtete Durchschnittspreis der Deutsche-Wohnen-Aktie in der Zeit vom 26. bis 27. September.

Sollte der Aktienkurs über eine bestimmte Zeit hinweg mindestens 130 Prozent des Wandlungspreises betragen, kann der Konzern die Anleihe ab Ende Januar 2023 kündigen. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Neuer Vertriebsvorstand für Interrisk: Stephan übernimmt

Die InterRisk bereitet sich frühzeitig auf einen Wechsel im Vorstand vor. Nach mehr als 33 Berufsjahren bei den InterRisk-Gesellschaften, davon 28 Jahre als verantwortlicher Vorstand für das Ressort „Vertrieb und Marketing“, wird Dietmar Willwert im Mai 2020 mit Erreichen der Altersgrenze planmäßig in Ruhestand gehen.

mehr ...

Immobilien

Hausbau: Wie sich Bereitstellungszinsen gering halten lassen

Bereitstellungszinsen können sich beim Hausbau schnell zum Kostentreiber entwickeln. Vor allem in der aktuell angespannten Marktsituation, wo Bauarbeiten oft erst sechs bis neun Monate nach Unterzeichnung des Vertrags beginnen, sollte man auf diese Extragebühren beim Baukredit besonders achten.

mehr ...

Investmentfonds

Ende des Handelskriegs?

China wählt einen ungewöhnlichen Weg, um den Handelsstreit mit den USA zu beenden. Nach Berichten des Nachrichtenportals “Bloomberg” will das Land US-Waren kaufen, um das Defizit auszugleichen. Das Angebot sei bereits von Anfang Januar.

mehr ...

Berater

Recruiting: Mit Jobstory die Richtigen finden

Die Suche nach Mitarbeitern ist nichts anderes als die Suche nach einem Lebenspartner. Wie kann dieses Unterfangen erfolgreich gestaltet werden?

Gastbeitrag von Hans Steup, Versicherungskarrieren

mehr ...

Sachwertanlagen

Kapital in zehn Jahren fast verfünffacht

Die Paribus-Gruppe hat die Fondsimmobilie des SCM Capital GmbH & Co. KG Renditefonds V – Hamburg Wohnen sowie abgespaltene Grundstücksteile verkauft. Der Gesamtrückfluss an die Fondsanleger ist beachtlich.

mehr ...

Recht

BVI: Studie bestätigt Kostentransparenz bei Fonds

Der deutsche Fondsverband BVI bewertet die jüngste ESMA-Studie zu Kosten und Wertentwicklung von Finanzprodukten für Privatanleger positiv.

mehr ...