Anzeige
26. September 2017, 15:38
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche Wohnen will mit Wandelanleihen neues Geld einsammeln

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen AG will sich mit Wandelanleihen frisches Kapital beschaffen. Insgesamt will das Unternehmen bei institutionellen Anlegern auf diese Weise 800 Millionen Euro einsammeln.

Haus-geld-anlageimmobilie-shutt 379659073 in Deutsche Wohnen will mit Wandelanleihen neues Geld einsammeln

Die Deutsche Wohnen AG verbuchte im ersten Halbjahr 2017 einen Konzerngewinn von 672 Millionen Euro.

Zugleich plant die Deutsche Wohnen AG, ausstehende Wandelanleihen im Umfang von 400 Millionen Euro zurückzukaufen. Während die Laufzeit der alten Papiere im Jahr 2021 endet, ist für die neuen eine Laufzeit bis Januar 2026 vorgesehen.

Die neuen Wandelanleihen will die Gesellschaft zum Nennwert ausgeben und mit 0,10 bis 0,60 Prozent verzinsen. Der Wandlungspreis zum Umtausch in Aktien des Konzerns soll 40 bis 45 Prozent über dem Referenzpreis liegen.

Als Referenzpreis gilt der nach Volumen gewichtete Durchschnittspreis der Deutsche-Wohnen-Aktie in der Zeit vom 26. bis 27. September.

Portfolio umfasst rund 17 Milliarden Euro

Das Portfolio der Deutsche Wohnen umfasste nach Unternehmensangaben zum 30. Juni 2017 rund 163.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit einem Fair Value von rund 17 Milliarden Euro (ohne Pflege und Betreutes Wohnen).

Das Unternehmen schloss das erste Halbjahr 2017 mit einem Konzerngewinn von 672,0 Millionen Euro ab (erstes Halbjahr 2016: 647,2 Millionen Euro). Die Kennzahl FFO I (Funds from Operations, operatives Ergebnis nach laufenden Zinsen und Steuern) erhöhte sich im Vorjahresvergleich um elf Prozent auf 220,8 Millionen Euro erhöht (erstes Halbjahr 2016: 198,7 Millionen Euro).

Der Verschuldungsgrad des Konzerns (Loan to Value Ratio) reduzierte sich zum 30. Juni 2017 leicht auf 36,9 Prozent (31. Dezember 2016: 37,7 Prozent) und liege damit im Zielkorridor von 35 bis 40 Prozent. (dpa-AFX / bk)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Insurtech Hepster bietet situative Versicherungen für Generation-Smartphone

Die Digitalisierung nimmt Einfluss auf immer mehr Lebensbereiche und Dienstleistungen. Mobile Endgeräte sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.

mehr ...

Immobilien

Raus aus der Stadt: Immobilienkäufer suchen verstärkt im Umland

In den deutschen Metropolen ist bezahlbarer Wohnraum immer schwieriger zu finden. Immer mehr Immobilienkäufer weichen daher nach einer Analyse von Immowelt in die Speckgürtel aus, da dort die Preise noch niedriger sind. Am stärksten zeige sich diese Entwicklung in Berlin, Stuttgart und Frankfurt.

mehr ...

Investmentfonds

Deutlicher Konjunkturabschwung in 2019

Spätestens ab der zweiten Jahreshälfte 2018 wird die Weltwirtschaft langsamer wachsen, davon ist das Feri Institut überzeugt. Obwohl Deutschland eine Sonderstellung habe, komme es auch hier zum Abschwung. Warum sich die Konjunktur abkühlen wird:

mehr ...

Berater

EZB gewährt Deutscher Bank bei Postbank-Einlagen mehr Spielraum

Die Deutsche Bank hat bei der Integration ihrer Tochter Postbank in das Privat- und Firmenkundengeschäft des Konzerns ein Problem weniger. Die Bankenaufseher der Europäischen Zentralbank (EZB) gewährten Deutschlands größtem Geldhaus mehr Spielraum bei der Verwendung von Einlagen und Liquidität.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R-Insolvenzen: Fragen an die Bundesregierung

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat eine kleine Anfrage zu Container- und Schiffsfinanzierungen an die Bundesregierung gestellt. Ein Teil der Fragen entfällt auf die Causa P&R.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...