5. Oktober 2017, 11:48
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Digitalisierung: Nachholbedarf in der Immobilienbranche

Die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft schreitet voran und macht auch vor der Immobilienbranche nicht Halt. Wie eine aktuelle Analyse der Real Estate Digitalization Initiative (REDI) zeigt, stehen die Immobilienunternehmen dieser Entwicklung jedoch gelassen gegenüber.

Digitalisierung: Nachholbedarf in der Immobilienbranche

Wie die Analyse zeigt, steht die Immobilienbranche noch am Beginn der Digitalisierung.

Nur sieben Prozent der deutschen Immobilienunternehmen sehen die Digitalisierung als Bedrohung für das eigene Geschäftsmodell. Das geht aus einer repräsentativen Analyse der REDI unter 106 relevanten Unternehmen hervor.

Für diese Analyse wurden Bestandshalter, Asset-, Property- und Facility Manager befragt, wobei sich herausstellte, dass der Digitalisierungsgrad im Facility Management am höchsten ist.

Insgesamt herrsche unter den Befragten die Auffassung dass die Digitalisierung zur Qualitätssteigerung anstatt zur Effizienzsteigerung genutzt werden sollte.

Viele Unternehmen noch ohne Strategie

Insgesamt bestehe in der deutschen Immobilienbranche noch viel Nachholbedarf im Bezug auf die Digitalisierung. So erreiche die Branche nur 40,2 von 100 möglichen Punkten im REDI-Digitalisierungsbarometer.

Rund 44 Prozent aller befragen Unternehmen habe weder eine Strategie zur Digitalisierung, noch eine strategische Mitarbeiter-Funktion geschaffen, um das Thema voranzubringen.

Hinsichtlich der Unternehmensgröße weisen Unternehmen bis 50 Mitarbeiter laut REDI den geringsten Digitalisierungsstand (31,4) auf, während Unternehmen ab 250 Mitarbeitern mit einem Stand von 49,7 branchenführend sind.

Seite zwei: Digitalisierungsbudgets nehmen zu

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Coronakrise: Welche Versicherungsverträge besonders gefährdet sind

Fast jeder vierte Bundesbürger hat derzeit weniger Geld zur Verfügung als vor der Corona-Pandemie. Zugleich zeigen sich viele Verbraucher sparaktiver als vor der Krise – allen voran jüngere Menschen. Das hat Folgen, auch für Versicherungsverträge. Welche Policen besonders gefährdet sind.

mehr ...

Immobilien

Wird der Immobilienkauf durch Corona schwieriger?

Höhere Preise, knappes Angebot – und jetzt auch noch Corona: Gut jeder zweite Bundesbürger (52 Prozent) vertritt die Meinung, dass der Erwerb von Wohneigentum in den vergangenen zehn Jahren schwieriger geworden ist. Drei Viertel glauben, dass es durch die Corona-Krise sogar noch schwerer werden wird, den Traum vom eigenen Zuhause zu verwirklichen. Insgesamt machen sich zwei Drittel der Deutschen (66 Prozent) aktuell Sorgen über die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Interhyp mit Statista unter 1.000 Bundesbürgern.

mehr ...

Investmentfonds

Brexit und Corona: Märkte in USA, Europa und UK mit unterschiedlichen Vorzeichen

Chris Iggo, CIO Core Investments, richtet seinen Blick auf die Märkte und sieht unterschiedliche Vorzeichen für Amerika, Europa und Großbritannien

mehr ...

Berater

Trägt ein Erbe alle finanziellen Risiken?

Kann der Erbe einen Pflichtteilsanspruch wegen einer strittigen Forderung noch nicht abschließend beziffern, muss er den Pflichtteilsanspruch trotzdem ausgleichen. Das Risiko, einen überzahlten Betrag nicht mehr zurückfordern zu können, trägt der Erbe, entschied das OLG Koblenz in seinem Beschluss vom 14.8.2020.

mehr ...

Sachwertanlagen

US Treuhand bringt neuen US-Publikumsfonds

Die US Treuhand legt mit dem „UST XXV“ einen neuen Fonds für private Investoren auf. Über den Alternativen Investmentfonds (AIF) können sich deutsche Anleger ab einer Anlagesumme von 20.000 US-Dollar an Immobilien in Metropolregionen überwiegend im Südosten der USA beteiligen.

mehr ...

Recht

Klage gegen EY auf 195 Millionen Euro Schadensersatz

Der Insolvenzverwalter der Maple Bank hat die Wirtschaftsprüfer von EY wegen angeblich falscher Beratung bei den umstrittenen “Cum-Ex”-Geschäften zu Lasten der Staatskasse auf 195 Millionen Euro Schadensersatz verklagt.

mehr ...