16. Juni 2017, 11:34
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ZIA und SAP wollen Immobilienbranche digitalisieren

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) kooperiert mit SAP. Ziel der Partnerschaft ist es, die Immobilienbranche zu digitalisieren. Damit werde sich Real-Estate-Management vollständig ändern.

Haus-digitalisierung-zia-sap-technologie-netzwerk-verbunden-smart-home-digital-shutterstock 293151104 in ZIA und SAP wollen Immobilienbranche digitalisieren

Die Vision von SAP ist die vollständige Digitalisierung aller Informationen einer Immobilie über ihren gesamten Lebenszyklus.

SAP schließt eine Systempartnerschaft mit dem Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA), dem Spitzenverband der deutschen Immobilienwirtschaft, um die Branche weiter zu digitalisieren. Nach Angaben des ZIA liegen bei über 70 Prozent der deutschen Immobilienwirtschaft Informationen bereits digital und strukturiert vor, dieser Anteil solle ausgebaut werden.

Branche muss auf Digitalisierung reagieren

“In unserer Branche arbeiten rund 800.000 Unternehmen. Um die Stabilität der Immobilienwirtschaft nachhaltig zu gewährleisten, muss sich die Branche jedoch auch auf aktuelle Einflüsse wie die Digitalisierung und Automatisierung einstellen”, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA.

Dabei werde der ZIA von der Expertise von SAP in den Bereichen Internet of Things (IoT), Big Data sowie Blockchain-Technologie und Echtzeit-Datenverarbeitung profitieren. Im Rahmen der Partnerschaft strebe der ZIA die Gründung eines Digitalisierungsausschusses an, unter Vorsitz von Dr. Tanja Rückert, President IoT & Digital Supply Chain, SAP.

“Die SAP-Anwendungen im Bereich Immobilien werden mit SAP Leonardo rund um das Internet der Dinge als auch Industrie 4.0 erweitert. So treiben wir bei unseren Kunden die Digitalisierung weiter voran”, sagt Tanja Rückert. Ihr Ziel sei es, das “Real Estate Management neu zu erfinden”.

Intelligente digitale Zwillinge

SAP Cloud for Real Estate und das SAP Project Information Network würden bereits Möglichkeiten zur Erfassung eines Gebäudes über seinen kompletten Lebenszyklus bieten. Doch es gebe noch Potenzial.

“Die Blockchain-Technologie wird rund um die Welt dezentralisiert Transaktionen ermöglichen. Machine Learning wird den Digitalen Zwilling eines Gebäudes so intelligent machen, dass das reale Bauwerk, wirklich zum vielbeschworenen Smart Building wird”, so Rückert. (kl)

Foto: Shutterstock

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