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20. April 2017, 14:36
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DTI: Immobilien im Norden und Osten werden teurer

Wohnimmobilien in Hamburg, Hannover, Berlin und Dresden kosten mehr als im Vorquartal. Allein die Wohnungspreise in Dresden sind leicht gesunken. Dr. Klein hat im Trendindikator Immobilienpreise (DTI) die Wohnimmobilienpreise der vier Metropolregionen ausgewertet.

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Die Preise für Wohnimmobilien steigen bundesweit, auch in Hamburg, Hannover, Berlin und Dresden.

Das Jahr 2017 setzt die Trends aus 2016 fort: Wohnimmobilien werden weiterhin deutlich teurer. Die vier von Dr. Klein im Trendindikator Immobilienpreise (DTI) untersuchten Metropolregionen im Norden und Osten Deutschlands zeigen für das erste Quartal kontinuierliche Preissteigerungen.

Wohnungen in Dresden seien allerdings entgegen dem Trend geringfügig günstiger als im vorigen Quartal und Hannoveraner Häuser würden zwar teurer, aber nicht in dem Maße wie im Quartal zuvor.

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Hannover

“Die Region Hannover hat erkannt, wie dringend neuer Wohnraum benötigt wird und ist mit der WohnBauInitiative auf einem guten Weg. Wir sind optimistisch, dass die Maßnahmen greifen und der Markt sich mittelfristig entspannen wird”, so Rainer Wilke, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Hannover.

Momentan übersteige die Nachfrage das Angebot allerdings noch deutlich. Wie in anderen Großstädten gebe es auch in Hannover immer häufiger Bieterverfahren und Reservierungsgebühren. “Dennoch sollten sich Grundstücks- oder Wohnungskäufer auf keinen Fall unter Druck setzen lassen – weder zeitlich noch finanziell”, so Rainer Wilke weiter.

Im Vergleich zum ersten Quartal 2016 kosten laut Dr. Klein sowohl Ein- und Zweifamilienhäuser als auch Wohnungen über 13 Prozent mehr, verglichen mit Ende 2016 stiegen die Preise um 2,95 Prozent für Häuser und um 3,95 Prozent für Wohnungen.  Durchschnittlich hätte der Quadratmeterpreis für Häuser in Hannover Anfang des Jahres 1.983 Euro gelegen, für Wohnungen bei 2.181 Euro.

Hamburg

Hamburg bleibt nach Angaben von Dr. Klein die teuerste Region im Norden und Osten. Immobilienkäufer müssten im Mittel 2.500 Euro pro Quadratmeter für Häuser und 3.693 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen zahlen.

Die Preissteigerung betrage im Vergleich zum Vorquartal für beide Immobilienarten weniger als drei Prozent (Häuser: 2,94 Prozent, Wohnungen: 2,38 Prozent). Seit dem Vorjahr seien die Preise für Wohnungen um 9,53 Prozent gestiegen, für Häuser um 6,53 Prozent.

Berlin

Während sich die Preisspanne für Häuser der Metropolregion Berlin in den ersten Monaten des Jahres auf dem Niveau der vorigen Quartale bewege mit (508 Euro pro Quadratmeter bis 9.000 Euro pro Quadratmeter), verschiebe sich die Spanne für Wohnungen deutlich nach oben: Keine Wohnung koste weniger als 901 Euro pro Quadratmeter und mehr als 3.586 Euro pro Quadratmeter.

Preise für Eigentumswohnungen sind laut Dr. Klein knapp über vier Prozent gestiegen im Vergleich zu Ende 2016 und 9,38 Prozent verglichen mit dem Vorjahresquartal. Ähnlich entwickeln sich die Kaufpreise für Häuser: mit einem Anstieg von 4,01 Prozent im Vergleich zum Vorquartal und 10,6 Prozent zum ersten Quartal 2016. Der Medianpreis für Häuser liege bei 2.300 Euro pro Quadratmeter, für Wohnungen bei 3.288 Euro pro Quadratmeter.

Dresden

Die Wohnungspreise in der Region in und um Dresden seien um 1,12 Prozent gesunken und seien damit zum fünften Mal innerhalb der letzten zwei Jahre leicht rückläufig. Der Medianpreis betrage 2.147 Euro pro Quadratmeter.

Ein- und Zweifamilienhäuser steigen nach Angaben von Dr. Klein wieder im Preis: um 2,28 Prozent zum Vorquartal und um 7,51 Prozent zu den ersten Monaten in 2016. Die Preisspanne bewege sich zwischen 515 Euro pro Quadratmeter und 4.813 Euro pro Quadratmeter und der Medianpreis sei 2.147 Euro pro Quadratmeter. (kl)

Foto: Shutterstock

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