Anzeige
24. Februar 2017, 09:12
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilienpreise: Hamburger zahlen drei Mal mehr als Saarländer

Ein Bundesländer-Vergleich der Ende 2016 gezahlten Preise zeigt: Für Häuser zahlen Saarländer im Schnitt nur ein Drittel so viel wie Hamburger. Wohnungen erreichen in Hamburg, Bayern und Hessen in der Spitze fünfstellige Quadratmeterpreise.

Eigenheim-haus-shutt 140005960 in Immobilienpreise: Hamburger zahlen drei Mal mehr als Saarländer

Die Preisunterschiede zwischen den Bundesländern sind sowohl bei Häusern als auch bei Wohnungen hoch.

Wie viel geben Käufer für die eigenen vier Wände aus? Der Finanzdienstleister Dr. Klein hat einen deutschlandweiten Überblick über die tatsächlich gezahlten Preise für Wohnungen und Ein- und Zweifamilienhäuser im vierten Quartal 2016 erstellt.

Demnach kostet ein Haus innerhalb der Hamburger Landesgrenzen im Mittel 3.133 Euro pro Quadratmeter. Deutschlandweit war der Stadtstaat damit Spitzenreiter vor Berlin und Baden-Württemberg.

Am günstigsten ist das Eigenheim im Saarland mit durchschnittlich 1.304 Euro pro Quadratmeter. Gleich einen zweifachen Rekordwert verzeichne Nordrhein-Westfalen. Dort würden sowohl die geringsten als auch die höchsten Quadratmeterpreise gezahlt: Ende 2016 reichte die Preisspanne von 502 bis 14.276 Euro pro Quadratmeter.

Zum Vergrößern bitte auf die Tabelle klicken

News-dr-klein-24022017 in Immobilienpreise: Hamburger zahlen drei Mal mehr als Saarländer

Wer sein Eigenheim mit schmalem Budget finanzieren will, wird laut Dr. Klein eher in den Flächenländern fündig, wo die Preise bei knapp über 500 Euro anfangen. In den Stadtstaaten dagegen gingen die Quadratmeterpreise für Häuser erst bei mehr als 600 Euro los.

Eigentumswohnungen: Wo Käufer besonders spendabel sind

Für Eigentumswohnungen zahlten angehende Eigentümer Ende 2016 in Hamburg, Bayern und Hessen am meisten: bis zu 11.475 Euro pro Quadratmeter. Überraschend sei, dass neben Hamburg auch Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen zu den Ländern mit Wohnungen in der oberen Preisklasse gehören.

Ganz im Gegensatz zu Sachsen-Anhalt: Dort koste die teuerste Wohnung lediglich 3.216 Euro pro Quadratmeter. In fünf Bundesländern – Saarland, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Bayern, Hamburg – habe im letzten Quartal 2016 keine Wohnung unter 700 Euro pro Quadratmeter den Besitzer gewechselt.

Seite 2: Ist ein Preiseinbruch in den Metropolen zu befürchten?

Weiter lesen: 1 2

1 Kommentar

  1. … und Vater Staat ist weiterhin der größte Preistreiber ! !

    Kommentar von TG — 28. Februar 2017 @ 11:41

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Wintereinbruch: Diese Pflichten haben Eigentümer und Mieter

Der Winter ganz Deutschland im Griff: Selbst in schneearmen Regionen und Städten wie Köln bleibt die weiße Pracht auf Straßen und Gehsteigen liegen. Die Winterlandschaft bringt Verpflichtungen für Hauseigentümer oder Mieter mit sich – zum Beispiel die gesetzliche Pflicht zum Schneeräumen. Auch versicherungstechnisch ist das Räumen und Streuen des Gehwegs relevant.

mehr ...

Immobilien

Zwölf Städte vereinen 30 Prozent des Gewerbeimmobilienumsatzes

London ist 2018 der Top-Performer für globale gewerbliche Immobilien-Investitionen. Investoren bevorzugen weiterhin Städte, mit denen sie vertraut sind und die über gut etablierte Investment-Märkte und hohe Transparenz verfügen. Dazu gehören mit Frankfurt, Berlin, Hamburg und München vier deutsche Städte.

mehr ...

Investmentfonds

Tim Bröning: Worte statt Taten

Viele Menschen starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr. Sie möchten häufiger ins Fitnessstudio gehen, weniger Süßigkeiten essen und sich generell einen gesünderen Lebenswandel zulegen.

Die Bröning-Kolumne

mehr ...

Berater

Hat die Finanzbranche #MeToo verschlafen?

Auf Branchenmessen begegnet man auch in Zeiten der “Me-too”-Debatte noch immer vielen Hostessen. “Nett aussehen, während die Männer Geschäfte machen: Der Beruf der Hostess ist so aus der Zeit gefallen wie kaum ein anderer”, schrieb kürzlich die “Süddeutsche Zeitung”. Hat die Branche eine wichtige gesellschaftliche Entwicklung verschlafen?

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB steigert das Platzierungsvolumen kräftig

Die auf Private-Equity-Konzepte für Privatanleger spezialisierte RWB Group hat im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 76 Millionen Euro platziert und damit ein Umsatzplus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht (2017: etwa 59 Millionen Euro).

mehr ...

Recht

Kartellwächter: Mastercard muss Millionenstrafe zahlen

Der Kreditkartenanbieter Mastercard muss wegen Verstößen gegen EU-Kartellvorschriften 570 Millionen Euro bezahlen. Das teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Auf den US-Konzern könnten zudem Schadenersatzklagen zukommen.

mehr ...