Anzeige
24. Januar 2017, 09:04
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

E&V: Immobilienpreise weiter im Aufwärtstrend

Obwohl bereits ein hohes Niveau erreicht ist, befinden sich die Kaufpreise für Wohnimmobilien nach einem aktuellen Marktbericht von Engel & Völkers weiterhin im Aufwärtstrend. Dies gelte nicht nur für die Metropolen, sondern auch für viele Groß- und Mittelstädte.

Wohnhaeuser-750-shutt 141403951 in E&V: Immobilienpreise weiter im Aufwärtstrend

Die Kaufpreise für Wohnungen im Premiumsegment sind weiter deutlich gewachsen.

Der private Wohnimmobilienmarkt in Deutschland erlebt nach Aussage von Engel & Völkers (E&V) weiterhin einen Aufschwung. So seien die aufgerufenen Preise für Eigentumswohnungen im ersten Halbjahr 2016 im Vorjahresvergleich durchschnittlich um rund 8,6 Prozent gestiegen.

Im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser habe das Preisniveau im Schnitt um rund 6,7 Prozent anzogen. Das sind Ergebnisse des „Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland“ in dem E&V die Markt- und Preisentwicklung an 51 Standorten analysiert.

„Der Immobilienkauf ist aufgrund des aktuell niedrigen Zinsniveaus sowie dem Mangel an attraktiven Anlagealternativen nach wie vor ein lohnendes Investment“, sagt Kai Enders, Vorstandsmitglied der Engel & Völkers AG.

Hamburg ist Spitzenreiter bei den Top-Quadratmeterpreisen 


Im Segment der Eigentumswohnungen verzeichneten die Metropolen die höchsten aufgerufenen Spitzenquadratmeterpreise im ersten Halbjahr 2016.

Mit einem durchschnittlichen Top-Quadratmeterpreis von bis zu 18.000 Euro war Hamburg nach Aussage von E&V wie bereits 2015 der teuerste Standort, dicht gefolgt von München mit 16.500 Euro für Premiumobjekte und Berlin mit 15.000 Euro.

Durch das hohe Preisniveau und die starke Nachfrage nach Wohnungen in den traditionellen Bestlagen der Metropolen, gewinnen laut E&V auch die guten und mittleren Lagen zunehmend an Attraktivität.

Auch abseits der Metropolen hätten die Preise für Eigentumswohnungen angezogen, etwa in Universitätsstädten wie Regensburg sowie in wirtschaftsstarken ostdeutschen Städten wie Leipzig.

Teuerstes Hauspreise in Starnberg

Im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser haben sich die aufgerufenen Spitzenpreise laut E&V gegenüber 2015 im deutschlandweiten Vergleich leicht erhöht. Im ersten Halbjahr 2016 habe der höchste Angebotspreis bei rund 16 Millionen Euro in Starnberg gelegen.

Auf Platz zwei lag München mit 14 Millionen Euro und auf Platz drei Hamburg mit sieben Millionen Euro. 
Für Ausnahmeobjekte in beiden Segmenten lagen die Angebotspreise laut E&V vereinzelt noch höher. Die Preise koppelten sich dabei vom übrigen Marktgeschehen ab.

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken

News-engel-voelkers-23012017-1024x634 in E&V: Immobilienpreise weiter im Aufwärtstrend

Standorte abseits der Metropolen gewinnen an Bedeutung

Eine kurzfristige Entspannung auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt erwartet Engel & Völkers auch für 2017 nicht. Dies treffe nicht nur auf die „Big Seven“ zu, sondern auch auf Groß- und Mittelstädte.

„Insbesondere Immobilien in Städten abseits der Metropolen rücken wegen ihrer guten Renditechancen verstärkt in den Blick von Kapitalanlegern“, sagt Enders. Auch im Jahresverlauf rechne E&V an den betrachteten Standorten mit einer hohen Nachfrage, die auf ein zu geringes Angebot trifft. Daher sei in zahlreichen deutschen Städten mit einem weiteren Anstieg der Wohnimmobilienpreise zu rechnen. (bk)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Versicherer: Pessimistische Sicht auf Investmentumfeld

Der Anstieg von Inflation und Leitzinsen verunsichert in der Versicherungsbranche derzeit viele. Das belegen auch die aktuellen Ergebnisse der globalen Versicherungsstudie “Foggier as We Climb” von Goldman Sachs Asset Management (GSAM).

mehr ...

Immobilien

Studie: Mehrgenerationenhäuser immer beliebter

Früher oder später muss sich jeder mit der Frage auseinandersetzen, wie er oder sie im Ruhestand wohnen möchte. Wie aus einer aktuellen Umfrage der BHW Bausparkasse hervorgeht, bewegt sich der Trend dabei weg von den traditionellen Wohnformen.

mehr ...

Investmentfonds

Dax: Anteil deutscher Anleger sinkt

Die Dax-Konzerne gehören zu gut einem Drittel deutschen Aktionären, betrachtet man nur Privatanleger, sind es lediglich elf Prozent. Eine Studie von EY hat die Aktionärsstruktur der 30 Unternehmen untersucht und beantwortet, wer am meisten von den Ausschüttungen an ihre Aktionäre profitiert.

mehr ...

Berater

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...

Sachwertanlagen

HSH-Abwicklungsbank sieht Schifffahrtskrise durchschritten

Die Abwicklungsgesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für faule Schiffskredite der HSH Nordbank hat im Jahr 2017 einen Verlust von 44,4 Millionen Euro gemacht und damit das Minus deutlich reduziert.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...