Anzeige
11. Januar 2017, 14:23
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Zinshäuser: C- und D-Städte überflügeln die Metropolen

Die Nachfrage nach Zinshäusern ist nach wie vor enorm und sorgt für einen Trendwechsel: Einem aktuellen Marktbericht von Engel & Völkers zufolge liegen beim prozentualen Preiszuwachs C- und D-Standorte vorn.

Wohnhaeuser in Zinshäuser: C- und D-Städte überflügeln die Metropolen

Immer mehr Investoren konzentrieren sich bei der Suche nach Zinshäusern auf C- und D-Standorte.

Leverkusen statt Köln, Augsburg statt München – Immobilieninvestoren verlassen laut Engel & Völkers immer häufiger die bekannten Trampelpfade in den Wirtschaftsmetropolen. Das ist ein Ergebnis des Wohn- und Geschäftshäuser Marktbericht Deutschland 2017 des Maklerhauses.

„Betrachtet man das Preisniveau der durchschnittlichen Angebotspreise für Anlageimmobilien in den von uns analysierten 57 Engel & Völkers Commercial Standorten, befinden sich unter den zehn teuersten Standorten überwiegend Städte aus den Kategorien C und D“, berichtet Dr. Maike Brammer, Leiterin Research bei Engel & Völkers in Hamburg.

Die genannten C- und D-Standorte haben laut E&V prozentual am stärksten zugelegt. Im Hinblick auf die prozentuale Entwicklung der Angebotspreise für Zinshäuser befinde sich unter den Top 10 nicht ein einziger A-Standort.

Höchster Preisanstieg in Kempten

Für die hohe Dynamik in den kleineren und mittleren Großstädten stehe exemplarisch die Entwicklung Kassels. Dort wuchs der Angebotspreis für ein Wohn- und Geschäftshaus laut E&V zuletzt um knapp 36 Prozent.

Aber auch in Braunschweig hätten die Angebotspreise im ersten Halbjahr 2016 im Vorjahresvergleich um circa 20 Prozent zugelegt. Ebenso dynamisch verhielten sich die an der Bevölkerungszahl gemessenen kleinsten Standorte wie Rosenheim (27 Prozent) oder Kempten (rund 44 Prozent). „Bemerkenswert ist, dass dieser im Vergleich kleinere Standort im Allgäu den höchsten Anstieg von den analysierten Standorten verzeichnet“, ergänzt Brammer.

Teilweise auf Augenhöhe mit den Metropolen

Generell sei das Preisniveau in einer Vielzahl von C- und D-Städten mittlerweile auf Augenhöhe mit größeren Städten. Mit einem durchschnittlichen Angebotspreis von 3.005 Euro pro Quadratmeter liege der C-Standort Heidelberg auf dem Niveau von Stuttgart (3.094 Euro) und Frankfurt (3.033 Euro).

Hinter dem teuersten deutschen Markt für Wohn- und Geschäftshäuser München (5.289 Euro pro Quadratmeter) folge überraschenderweise Konstanz. Dort liege der Angebotspreis für ein Zinshaus im Schnitt bei 3.571 Euro pro Quadratmeter. Unter den sechs Standorten mit einen Angebotspreisniveau von mehr als 3.000 Euro befindet sich auch Freiburg.

Zum Vergrößern bitte auf die Tabelle klicken

News-engel-voelkers-11012017-1024x508 in Zinshäuser: C- und D-Städte überflügeln die Metropolen

Seite 2: Preiswachstum zwischen elf und 13 Prozent

Weiter lesen: 1 2 3

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Kfz-Ersatzteile: GDV sieht “monopolartige” Strukuren

Bemerkenswerte Preisentwicklung bei Kfz-Ersatzteilen: So sind etwa Rückleuchten, Motorhauben und Windschutzscheiben in den letzten zwölf Monaten erneut deutlich teurer geworden. Von August 2017 bis August 2018 im Schnitt um vier Prozent, Scheinwerfer sogar um sieben Prozent. Das geht aus einer GDV-Auswertung der Schadenkalkulations-Datenbank Audatex hervor.

mehr ...

Immobilien

Energieeffizientes Bauen zahlt sich nicht immer aus

Energieeffizientes Bauen entlastet den Geldbeutel privater Bauherren – was Politik und Hersteller häufig versprechen, trifft in der Praxis nicht immer zu. Die Verbraucherschutzorganisation nennt Tipps, damit sich Energiemaßnahmen wirklich lohnen.

mehr ...

Investmentfonds

So behalten Sie den Überblick über ihr Depot

Chaos im Depot, einseitige Anlagestrategie oder noch gar kein Depot? Wer sein Depot aufräumen oder neu aufbauen will, muss wissen wie. Dafür hat Stiftung Warentest eine Anleitung in vier Schritten erstellt und eine Übersicht über 18.000 Fonds und ETFs.

mehr ...

Berater

Keine Angst trotz Provisionsdeckel

Das nennt man wohl ein Remis: 47,2 Prozent der Mitgliedsunternehmen des Bundesverbands Deutscher Versicherungsmakler (BDVM) gehen davon aus, dass die Auswirkungen eines Provisionsdeckels sie kaum treffen würde. Dagegen erwarten 30,3 Prozent spürbare Auswirkungen, für 22,5 Prozent wäre es hart oder sehr hart. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Verbands.

mehr ...

Sachwertanlagen

Neuer Spezial-AIF von d.i.i.

Die d.i.i. Investment GmbH hat mit dem “d.i.i. 10” einen weiteren geschlossenen Immobilien-Spezial-AIF aufgelegt. Der neue Fonds richtet sich an Family Offices, vermögende private Investoren und Stiftungen.

mehr ...

Recht

Mietrecht: Was da ist, muss bleiben

Sind bei der Besichtigung einer Mietwohnung noch Gegenstände oder Einbauten des bereits ausgezogenen Vormieters vorhanden, kann der neue Mieter verlangen, dass diese auch bleiben. Macht der Vermieter den Mieter nicht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass ein Gegenstand nicht zur Wohnungsausstattung gehört, schließt ihn der Mietvertrag automatisch mit ein. So entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH das Amtsgericht Nürnberg hinsichtlich einer vom Vormieter zurückgelassenen Markise.

mehr ...