Einbruchschutz: KfW-Förderung in die Baufinanzierung einplanen

Wer ein Eigenheim baut, sollte nicht am Einbruchschutz sparen, rät das Baufinanzierungsportal Baufi24. Für entsprechende Maßnahmen stehen Fördermittel der KfW zur Verfügung. Auch Eigentümer von Bestandsobjekten können sie in Anspruch nehmen.

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Mechanische Sicherungen von Türen und Fenstern halten Einbrecher fern.

Jeder Eigentümer fürchtet das folgende Szenario: Bei der Rückkehr steht die Eingangstür offen, alle Schränke sind durchwühlt und wertvolle Schmuckstücke fehlen. Gerade im neuen Heim ist diese Erfahrung ein Schock.

Kluge Interessenten sollten deshalb bereits in der Bauphase einbruchhemmende Maßnahmen installieren, rät Baufi24. Die Kosten dafür müssten sie nicht allein tragen.
„Grundsätzlich empfehle ich, an der Sicherheit des neuen Hauses nicht zu sparen. Fast alles, was zu dem Bereich Haustechnik gehört, wird über die Baufinanzierung abgedeckt und steigert den Wert der Immobilie“, erklärt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24. Bauherren könnten dabei mit der KfW-Förderung bares Geld sparen.

Finanzielle Unterstützung von bis zu 1.500 Euro

Voraussetzung für die Bezuschussung ist die Antragstellung vor Beginn des Vorhabens und die Ausführung durch ein Fachunternehmen des Handwerks. Wer Maßnahmen zum Einbruchschutz durchführen lässt, erhält finanzielle Unterstützung bis maximal 1.500 Euro.

Darunter fallen die Installation von einbruchhemmenden Haustüren und Fenstern, sowie Alarmanlagen oder Außenleuchten mit Bewegungsmeldern. Gerade die mechanischen Sicherungen von Türen und Fenstern seien sinnvoll, da sich Einbrecher kaum Zeit für das Knacken ausgeklügelter Schutzmaßnahmen nehmen würden.

Alarmanlagen oder helle Strahler im Außenbereich stellten eine zusätzliche Sicherheit dar. Baufi24 stellt Interessierten das E-Book „Einbruchschutz und Prävention“ mit Informationen rund um Sicherheitsmaßnahmen in Haus oder Wohnung zur Verfügung.

Teure Nachrüstung vermeiden

Bauherren sollten laut Baufi24 von Beginn an einen höheren Betrag einplanen, um die teure Nachrüstung zu einem späteren Zeitpunkt zu vermeiden. Mit der KfW-Förderung könne ein Teil dieser Kosten eingespart werden. Auch Maßnahmen zum energieeffizienten oder barrierefreien Hausbau sind durch die KfW-Bank förderungsfähig.

Die frühzeitige Entscheidung für den Einbruchschutz bringe einen weiteren Vorteil: Wollten Eigentümer ihr Haus eines Tages verkaufen, steigere bereits installierte Technik den Wert und damit den Preis der Immobilie. (bk)

Foto: Shutterstock

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