Anzeige
20. April 2017, 07:42
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

EPX: Preise für Wohnimmobilien einheitlich gesunken

Die Preise für Wohnimmobilien sind im März über alle Segmente hinweg im Vergleich zum Vormonat gesunken, zum ersten Mal seit mehr als drei Jahren. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise jedoch einheitlich gestiegen.

Haus-zeichnen-chart-immobilien-markt-shutterstock 298298096 in EPX: Preise für Wohnimmobilien einheitlich gesunken

Die Preise für Wohnimmobilien sind zuletzt vor drei Jahren einheitlich gesunken.

Die aktuelle Auswertung des Europace Hauspreis-Index EPX zeigt für März 2017 in allen drei untersuchten Wohnimmobilien-Segmenten leichte Preisrückgänge. Damit würden die Preise erstmals seit mehr als drei Jahren wieder in allen ausgewerteten Bereichen nachgeben.

Insbesondere die Preise für Eigentumswohnungen sind in den letzten Monaten immer noch gestiegen. Doch auch sie gaben im März im Vergleich zum Februar leicht um 0,20 Prozent nach.

Zuletzt seien die Preise Ende 2013 und Anfang 2014 in allen drei Segmenten gleichzeitig zurückgegangen – damals gleich drei Monate hintereinander. In den darauffolgenden 36 Monaten sei der Gesamtindex dann jedoch nur noch vier Mal mehr als 0,05 Prozent gesunken.

Preisrückgang nicht nachhaltig

“Wie die Preisentwicklung kurzfristig weitergeht, ist schwer vorherzusagen. Von Monat zu Monat entwickeln sich die Preise mal hin, mal her,” sagt Thilo Wiegand, Vorsitzender des Vorstands der Europace AG. Das zeige auch die Entwicklung der EPX-Teilindizes der letzten Monate.

“Interessanter als der Vergleich zum Vormonat ist der zum Vorjahresmonat. Und da ist beispielsweise der Gesamtindex mit 7,57 Prozent im Plus. Bei dem hohen Nachfrageüberhang in praktisch allen Großstädten kann ich mir nicht vorstellen, dass die Immobilienpreise mittelfristig nachhaltig sinken werden”, ergänzt Wiegand.

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken.

8bee9d0ce021b3bb Org in EPX: Preise für Wohnimmobilien einheitlich gesunken

Die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser gingen laut der aktuellen EPX-Auswertung im März 2017 im Vergleich zum Vormonat im Durchschnitt um 0,50 Prozent zurück, Preise für Neubauhäuser um 0,24 Prozent, Preise für Eigentumswohnungen um 0,20 Prozent. Daraus ergab sich für den EPX Gesamtindex ein Rückgang um 0,31 Prozent.

Preise im Vergleich zum Vorjahr gestiegen

Im Vergleich zum Vorjahresmonat sei der Index jedoch über alle Segmente hinweg gestiegen. Eigentumswohnungen hätten sich um 7,47 Prozent verteuert und bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser um 3,71 Prozent.

Am stärksten fällt der Unterschied zum Vorjahr laut EPX-Index jedoch bei neuen Ein- und Zweifamilienhäusern aus: Die Preise kletterten um 11,13 Prozent innerhalb eines Jahres. (kl)

Foto: Shutterstock

 

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 07/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebsrente – Wandelanleihen – Ferienimmobilien – Family Offices

Ab dem 21. Juni im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Zinszusatzreserve: “Korridormethode bringt zehn Milliarden Euro Entlastung – allein 2018“

Die Kölner Rating-Agentur Assekurata kritisiert in ihrem diesjährigen Marktausblick zur Lebensversicherung 2018 erneut die gegenwärtige Berechnungsmethodik zum Aufbau der Zinszusatzreserve (ZZR) und mahnt eine Umstellung auf die Korridormethode an. Diese war von der deutschen Aktuarvereinigung (DAV) in Abstimmung mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erarbeitet worden.

mehr ...

Immobilien

USA: Baubeginne fallen deutlich stärker als erwartet

Die US-Bauwirtschaft hat sich im Juni enttäuschend entwickelt. Die Wohnungsbaubeginne sanken so stark wie seit November 2016 nicht mehr. Das geht aus Zahlen des Handelsministeriums vom Mittwoch hervor.

mehr ...

Investmentfonds

Größtes Freihandelsabkommen der EU

Während Donald Trump sämtliche Handelsvereinbarungen platzen lässt und zusätzlich Strafzölle verhängt, hat die Europäische Union hat mit Japan ihr bislang größtes Freihandelsabkommen abgeschlossen. Ökonomen freuen sich über die Rückkehr der Vernunft, aber Verbraucherschützer sind alarmiert.

mehr ...

Berater

Scout24 kauft Finanzcheck.de

Strategische Übernahme: Scout24, Betreiber bekannter digitaler Marktplätze wie Financescout24 oder Autoscout24 übernimmt eines der relevantesten deutschen Online-Vergleichsportale für Verbraucherkredite, Finanzcheck.de. Verkäufer sind eine Investorengruppe um Acton Capital Partners, Btov Partners, Highland Europe, Harbourvest Partners sowie die Gründer von Finanzcheck. Den Kaufpreis liegt bei 285 Millionen Euro und wird bar gezahlt.

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB-Tochter gewinnt Großanleger aus Belgien

Die MPEP Management Luxembourg S.à r.l. (MPEP), ein Tochterunternehmen des Private Equity Spezialisten RWB Group, hat die Zusage über ein Investment in zweistelliger Millionenhöhe von einem alternativen Investmentfonds erhalten, der von Degroof Petercam verwaltet wird.

mehr ...

Recht

Erbbaurecht: Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks

Kommunen, Kirchen und Stiftungen vergeben häufig Erbbaurechte. Als “Eigentum auf Zeit” können diese gerade für junge Familien mit wenig Eigenkapital eine Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks darstellen. Die Hamburgische Notarkammer erklärt.

mehr ...