10. Februar 2017, 14:08
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Selbst genutzte Eigentumswohnungen sieben Prozent teurer

Wohnungen und Häuser in Deutschland sind im vergangenen Jahr durchschnittlich 6,6 Prozent teurer geworden, teilt der Verband Deutscher Pfandbriefbanken (VDP) mit. Insbesondere selbst genutzte Eigentumswohnungen sind demnach teurer geworden.

Selbst genutzte Eigentumswohnungen sieben Prozent teurer

Der VDP-Immobilienpreisindex 2016 kletterte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,6 Prozent.

Der auf Basis echter Transaktionsdaten ermittelte VDP-Immobilienpreisindex ist demnach im Jahresdurchschnitt um 6,5 Prozent (2015: 5,0 Prozent). Anders als viele Indizes, die auf Angebotspreisen in Inseraten beruhen, bezieht sich der der Verband auf tatsächliche Kaufverträge.

Die Preise für Wohnimmobilien erhöhten sich dabei um 6,6 Prozent (2015: 5,9 Prozent), die für gewerbliche Immobilien um 6,0 Prozent (2015: 2,0 Prozent). Beides sind die stärksten Preissteigerungen seit mindestens einem Jahrzehnt.

Besonders selbst genutzte Eigentumswohnungen teurer

Obwohl mehr gebaut werde, habe sich die Nachfrage nach Wohnimmobilien nicht entspannt, erklärte VDP-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt. Hintergrund sind weiterhin das stabile Wachstum der deutschen Wirtschaft und niedrige Zinsen, wie der Verband mitteilte.

Mit 7,1 Prozent seien besonders selbst genutzte Eigentumswohnungen teurer geworden, Eigenheime lagen bei einem Plus von 6,5 Prozent. Internationale Investoren haben es demnach im Moment besonders auf Bürogebäude abgesehen. (dpa-AFX/jb)

Foto: Shutterstock

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