9. Februar 2017, 09:11
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Exporo: Vermitteltes Kapital mehr als verdreifacht

Die Crowdinvesting-Plattform Exporo konnte ihr vermitteltes Kapital im Jahr 2016 mehr als verdreifachen. Das Unternehmen rechnet mit weiterem Wachstum im laufenden Jahr.

Crowdfunding in Exporo: Vermitteltes Kapital mehr als verdreifacht

Exporo hat im vergangenen Jahr insgesamt 24 Fundingprojekte gestartet.

Mit einem Volumen von 22,7 Millionen Euro konnte Exporo über 350 Prozent mehr Kapital vermitteln als noch im Jahr 2015.

Crowdinvesting hat sich im letzten Jahr als alternative Finanzierungsform für Immobilien am Markt etabliert. Über 60 Prozent des Crowdinvesting-Volumens in Deutschland fließt in Immobilienprojekte. Gerade Projektentwickler greifen immer häufiger auf die Möglichkeiten der Schwarmfinanzierung zurück“, erklärt Julian Oertzen, Mitgründer und Vorstand der Exporo AG, Hamburg.

Im vergangenen Jahr habe das Unternehmen insgesamt 24 Fundingprojekte gestartet. Darüber hinaus seien allein in 2016 fünf Projekte mit einer Gesamtsumme von 6,3 Millionen Euro erfolgreich an die Investoren zurückgezahlt worden.

Zwei Drittel würden wieder investieren

„Crowdinvesting ist für viele Investoren keine Einmalanlage“, ergänzt Simon Brunke, Vorstand bei Exporo. „Jeder Investor kommt im Durchschnitt auf über drei Investments.“ 67 Prozent zeigten sich bereit, wieder in ein Crowdinvestingprojekt anzulegen. Das zeige, dass viele Anleger an den nachhaltigen Erfolg der Anlageform glaubten.

Knapp 80 Prozent der Investoren sind laut Exporo männlich und haben ein Durchschnittsalter von rund 51 Jahren. Die Gruppe der 30- bis 59-jährigen mache dabei den Großteil aus. Rund 20 Prozent kommen demnach aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bayern mit 15 Prozent und Baden-Württemberg mit 12,2 Prozent.

„Wir gehen davon aus, dass sich das wirtschaftliche Umfeld und die Rahmenbedingungen des Immobilienmarktes auch in diesem Jahr kaum verändern werden. Das stimmt uns zuversichtlich, dass der Markt für Crowdinvestments auch 2017 wieder deutlich zulegen kann“, ergänzt Brunke. (bk)

Foto: Shutterstock

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