19. April 2017, 09:54
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Hausratversicherung: Wo Eigenheimbesitzer am meisten zahlen

In welchen Bundesländern und Städten zahlen Eigenheimbesitzer am meisten und am wenigsten für ihre Hausratpolice? Und wie wirkt sich die Anzahl der Wohnungseinbrüche auf die Prämiengestaltung aus? Check24 hat hierzu eigene Daten ausgewertet.

Hausrat Einbruch

Auf Städteebene ist die Hausratversicherung in Köln am teuersten und in Nürnberg und Stuttgart mit am günstigsten.

Einer aktuellen Auswertung das Vergleichsportals Check24 zufolge ist die Hausratversicherung in Bremen am teuersten.

Thüringen am billigsten

In dem norddeutschen Bundesland schlägt sie mit 1,09 Euro durchschnittlichem Jahresbeitrag pro Quadratmeter am meisten zu Buche. Dahinter liegt Berlin mit 1,05 Euro je Quadratmeter, gefolgt von Hamburg.

Von den günstigsten Tarifen pro Quadratmeter profitieren Versicherte in Baden-Württemberg mit 71 Cent und im Saarland und Thüringen mit jeweils 70 Cent.

Auf Städteebene ist die Hausratversicherung in Köln am teuersten und in den süddeutschen Metropolen Nürnberg und Stuttgart mit am preiswertesten.

Hausrat Einbruch

Quelle: Check24 / Die Daten beziehen sich ausschließlich auf Check24-Kunden.

Mehr Einbrüche, höhere Prämie

Außerdem besteht laut Check24 eine Verbindung zwischen den Versicherungsprämien und der Anzahl der Wohnungseinbrüche pro 100.000 Einwohner: Je mehr Einbrüche, desto teurer die Hausratversicherung.

Obwohl die Anzahl der Wohnungseinbrüche 2016 gesunken ist, erwartet Benjamin Brook, Geschäftsführer im Bereich Hausratversicherungen, keine signifikanten Beitragsrückgänge: “Beitragssenkungen sind gerade in den Einbruchshochburgen nicht zu erwarten”. (nl)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Warum gilt der Vergleich nur für Eigenheimbesitzer? Gibt es für Mietwohnungen andere Tarife?

    Leider sagt die Statistik nichts über die Höhe der Versicherungssumme (je qm Wohnfläche) aus, noch über die durchschnittliche Schadenhöhe.

    Ebenso bleibt es ein Rätsel, warum bei einem geringeren Schadenaufwand die Prämie nicht sinken soll.

    Kommentar von E. Daffner — 20. April 2017 @ 12:41

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