11. September 2017, 13:42
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilienpreise in Frankfurt steigen weiter

Die Finanzmetropole Frankfurt am Main wächst seit Jahren rapide und die Folgen des Brexit werden diesen Boom noch verstärken. Wie sich diese Entwicklungen auf den Immobilienmarkt der Stadt auswirken, zeigt der Marktbericht 2017 des Maklerunternehmens von Poll Immobilien.

Immobilienpreise in Frankfurt steigen weiter

Besonders in guten und Premiumwohnlagen stiegen die Immobilienpreise im Vergleich zum Vorjahr stark.

Die Marktanalyse des international tätigen Maklerunternehmes von Poll Immobilien mit Sitz in Frankfurt zeigt, dass die Immobilienpreise in Frankfurt in fast allen Lagen und Segmenten angestiegen sind.

Besonders deutlich seien diese Zuwächse bei Ein- und Zweifamilienhäusern im Bestand in guter Wohnlage, dort hätte sich die Preisspanne von 600.000 bis 1,8 Millionen Euro in 2016 auf 750.000 bis zwei Millionen Euro im ersten Halbjahr 2017 erhöht.

Bei Eigentumswohnungen sei der größte Anstieg in Premiumlagen wie Europaviertel, Westend, Malerviertel oder Florentinischem Viertel zu verzeichnen. Dort koste der Quadratmeter zwischen 6.800 und 18.000 Euro, verglichen mit 5.800 bis 12.000 Euro in 2016.

Umsätze steigen stark

Zahlen des Gutachterausschusses zufolge wurden im Jahr 2016 insgesamt rund 348 Millionen Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser umgesetzt, ein Anstieg von 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Im Bestand hätten die Durchschnittspreise bei 567.000 Euro gelegen, für Neubauimmobilien rund 850.000 Euro und damit gut 20 Prozent mehr als 2015. Im Segment Ein- und Zweifamilienhäuser liege Frankfurt damit auf Rang vier hinter München, Düsseldorf und Stuttgart.

37 Ein- und Zweifamilienhäuser und 149 Eigentumswohnungen seien 2016 im Premiumsegment ab einer Million Euro verkauft worden. 2015 seien es noch 30 beziehungsweise 108 Beurkundungen gewesen.

Seite zwei: Eigentumswohnungen nach wie vor gefragt

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Grundrente für 100 000 Menschen weniger

Weniger Menschen mit kleinen Renten als ursprünglich geplant sollen von der geplanten Grundrente profitieren. Im Einführungsjahr 2021 sollen es 1,3 Millionen Menschen sein – zuletzt war das Bundesarbeitsministerium von 1,4 Millionen ausgegangen. Auf die Rentenversicherung dürften Verwaltungskosten von mehreren hundert Millionen Euro zukommen. Das geht aus dem Referentenentwurf hervor, der der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

mehr ...

Immobilien

Bundesbank sieht in Deutschland weiterhin überhöhte Immobilienpreise

Die Bundesbank sieht trotz eines schwächeren Preisanstiegs im vergangenen Jahr nach wie vor ein überhöhtes Preisniveau am Immobilienmarkt in Deutschland. Auch wenn sich die Preisdynamik in den Städten 2019 abgeschwächt habe, hätten die Preise das fundamental gerechtfertigte Niveau weiterhin übertroffen, schreiben die Währungshüter in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht.

mehr ...

Investmentfonds

Nachhaltigkeit hört auf, wenn die Rendite sinkt

Ökologische Nachhaltigkeit hört bei vielen Deutschen auf, wenn es um das eigene Bankkonto geht. Das zeigt eine neue Umfrage der Unternehmensberatung BearingPoint. Deutsche sind dabei im Vergleich an grünen Finanzprodukten deutlich weniger interessiert als Österreicher und Schweizer.

mehr ...

Berater

UDI-Emission “te Solar Sprint IV” vor dem Totalverlust?

Die Emittentin der im Oktober 2016 aufgelegten Vermögensanlage “te Solar Sprint IV” warnt vor der Gefahr eines vollständigen Forderungsausfalls eines ausgereichten Nachrangrangdarlehens. Den Anlegern droht dann wohl der Totalverlust ihres Investments.

mehr ...

Sachwertanlagen

Hep tütet 600 Megawatt Solar-Projektvolumen in den USA ein

Hep, ein baden-württembergisches Unternehmen für Solarparks und Solarinvestments, erweitert die Aktivitäten in den USA und hat sich mit dem lokalen Projektentwickler Solops auf eine zu entwickelnde Gesamt-Kapazität von 600 Megawatt in den nächsten drei Jahren geeinigt.

mehr ...

Recht

Viele Betriebsrentner müssen auf Entlastung bei Beiträgen warten

Hunderttausende Betriebsrentner müssen voraussichtlich noch Monate auf eine Entlastung bei den Sozialbeiträgen warten. Das geht aus der Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

mehr ...