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7. September 2017, 09:00
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Wohneigentum: Haushalte haben zu wenig Eigenkapital

Verschiedene Studien zeigen dass ein Immobilienkauf langfristig günstiger ist als Wohnraum zu mieten. Außerdem vertraut ein Großteil der Deutschen auf Immobilien als Altersvorsorge. Trotzdem bleibt der Anteil junger Eigenheimbesitzer vergleichsweise niedrig. Eine Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin zeigt warum.

Haus-geld-finanzierung-kredit-darlehen-bau-kosten-euro-shutterstock 92575405 in Wohneigentum: Haushalte haben zu wenig Eigenkapital

Die Eigenkapitalschwelle ist besonders für junge Menschen und Familien schwer zu überwinden.

Der Analyse des DIW zufolge stagniert der Anteil der Haushalte mit Wohneigentum seit Jahren bei etwa 45 Prozent. Gleichzeitig ist der Anteil der unter 40-jährigen Immobilieneigentümer seit der Jahrtausendwende um etwa drei Prozentpunkte gesunken.

Die Gründe dafür seien vielfältig. So könnten eine sich ändernde Arbeitswelt, längere Ausbildungszeiten durch höhere Qualifikationen und die Abschaffung staatlicher Vergünstigungen beim Eigentumserwerb einen Teil der Zurückhaltung erklären.

Das Berliner Institut identifiziert jedoch einen weiteren Faktor der vor allem junge Menschen und Familien abschreckt: Immer mehr Banken verlangen für die Finanzierung einen signifikanten Eigenkapitalanteil.

Schwelle für viele junge Menschen unüberwindbar

Als Daumenregel gelte dabei, dass ein Haushalt mindestens die Kaufnebenkosten wie Maklergebühren, bezahlen können muss, jedoch besser noch zusätzliche 15 Prozent des Immobilienwertes.

Wer durch längere Ausbildungszeiten oder befristete Arbeitsverhältnisse jedoch erst spät mit dem Sparen beginnt, dem fehle für den Immobilienkauf das nötige Eigenkapital.

Seite zwei: Immobilienpreissteigerung als erschwerender Faktor

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