7. September 2017, 14:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Diese Faktoren beeinflussen den Wert einer Immobilie

Um den Wert einer Immobilie zu ermitteln, müssen viele Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Neben der Lage spielen weitere Kriterien eine wichtige Rolle. Gastkommentar von Steffen Wicker, Homeday

Haus-eigenheim-geld-taschenrechner-shutt 609053588-Kopie in Diese Faktoren beeinflussen den Wert einer Immobilie

Immobilieneigentümer und Interessenten für den Kauf eines Eigenheims stehen vor der Frage, wie der angemessene Preis für ein Objekt ermittelt werden kann.

Was beeinflusst den Wert meiner Immobilie? Diese Frage stellen sich nicht nur viele Immobilieneigentümer, sondern auch Kaufinteressenten, die den Marktwert des angebotenen Einfamilienhauses oder der Eigentumswohnung einschätzen wollen.

Eine herausfordernde Aufgabe – gut, wenn Immobilieneigentümer oder auch Kaufinteressenten die Parameter kennen, die sich auf den Immobilienwert auswirken.

Dabei spielen wichtige Faktoren eine wesentliche Rolle auf den Wert der Immobilie:

– die Lage,
– Angebot und Nachfrage
– Ausstattung des Objektes
– Alter und Zustand des Objektes

Faktor 1: Die Lage ist entscheidend

Der wichtigste Einflussfaktor auf den Wert einer Immobilie, ist die Lage – hier unterscheiden Experten zwischen der Makro- und Mikrolage.

Die Makrolage bezieht sich auf eine komplette Stadt oder Region. Hierbei ist der aktuelle wirtschaftliche Entwicklungsstand der Stadt entscheidend oder auch die Zukunftsperspektiven. So wirken sich beispielsweise ein Bevölkerungszuwachs oder neue Arbeitsplätze positiv auf die Makrolage aus.

Aber auch innerhalb dieser Makrolage gibt es noch einmal starke Unterschiede. Daher sollte auch immer die Mikrolage betrachtet werden: Das lokale Wohnumfeld und die Infrastruktur vor Ort.

News-homeday-grafik1 in Diese Faktoren beeinflussen den Wert einer Immobilie

Quelle: Homeday

Vor allem die soziale Infrastruktur entscheidet über die Attraktivität eines Standorts. Kindergärten, Schulen, Ärzte und kulturelle Einrichtungen wirken sich positiv auf das Quartier aus. Auch die Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln – wie Bussen und Bahnen – sind für viele Interessenten ein Kriterium, welches sie bei der Kaufentscheidung einer Immobilie berücksichtigen.

Im Gegensatz dazu gibt es aber auch Faktoren, die den Immobilienwert negativ beeinflussen können – beispielsweise eine hohe Kriminalitätsrate.

Faktor 2: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis

Aktuelle Marktbedingungen beeinflussen den Wert der Wohnung oder des Hauses. Die Immobilienpreise sind maßgeblich von Angebot und Nachfrage geprägt und können regional schwanken.

News-homeday-grafik2 in Diese Faktoren beeinflussen den Wert einer Immobilie

Quelle: Homeday

Preisanalysen von Homeday zeigen: In Metropolen wie München müssen Immobilienkäufer durchschnittlich 6.800 Euro für den Quadratmeter eines Einfamilienhauses bezahlen. In ländlichen Regionen liegen die Preise allerdings deutlich darunter.

So kostet das Eigenheim in Chemnitz 1.400 Euro pro Quadratmeter. In München sind weniger Häuser verfügbar und viele Interessenten vorhanden. Das lässt die Preise steigen.

Seite zwei: Ausstattung und Zustand spielen große Rolle

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Feinschliff: Basler überarbeitet BU-Versicherung

Die Basler hat ihre Berufsunfähigkeitsversicherung in zahlreichen Details überarbeitet und verbessert. Man wolle bei Preis und Leistung ganz vorne mitspielen sowie Kunden und Vertriebspartner begeistern, lautet die Ansage des Versicherers.

mehr ...

Immobilien

Deutsche halten Wohneigentum durch Corona für attraktiver

Wohneigentum liegt im Trend – auch in turbulenten und ungewissen Zeiten. Für die Mehrheit der Befragten einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Fortis AG gewinnt Wohneigentum in Anbetracht der Corona-Pandemie und ihrer möglichen wirtschaftlichen Folgen zusätzlich an Attraktivität.

mehr ...

Investmentfonds

Inflation in Lauerstellung: Wann schlägt sie zu?

Mit viel Geld gehen die meisten Staaten gegen die Folgen der Pandemie vor. Rund 8.000 Milliarden US-Dollar sind bereits zugesagt, weitere Programme werden aufgelegt. Eigentlich ein optimaler Nährboden für Inflation. „Trotzdem sehen wir noch keine erhöhte Inflationsgefahr – sie wartet und lauert auf ihre Gelegenheit“, sagt Ivan Mlinaric, Geschäftsführer der Quant.Capital Management GmbH.

mehr ...

Berater

Kein Start der Grundrente ab Januar kommenden Jahres?

Wegen des hohen Verwaltungsaufwands hält die Deutsche Rentenversicherung einen Start der Grundrente im Januar 2021 für unrealistisch.

mehr ...

Sachwertanlagen

Reconcept: Viel Wind in Deutschland und Finnland

Die Reconcept Gruppe, Asset Manager und Anbieter ökologischer Kapitalanlagen, weist für das erste Quartal 2020 auf sehr gute Ergebnisse für ihre Windenergie-Investoren hin. Insgesamt sieht sich das Unternehmen im Branchentrend der Vermögensanlagen (inklusive andere Assetklassen).

mehr ...

Recht

Studie zur Grundsteuer: Bundesgesetz verstößt gegen die Verfassung

Das Gesetz zur Reform des Grundsteuer- und Bewertungsrechts verletzt nach Ansicht von Prof. Gregor Kirchhof, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Finanzrecht und Steuerrecht und Direktor des Instituts für Wirtschafts- und Steuerrecht an der Universität Augsburg, das Grundgesetz. Die Gründe

mehr ...