Anzeige
Anzeige
10. Oktober 2017, 13:13
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Stark steigende Preise an Nord- und Ostsee

Die Immobilienpreise in Schleswig-Holstein sind 2017 um bis zu 55 Prozent gestiegen. Die Region ist nicht nur bei Eigentümern von Ferienimmobilien beliebt, immer mehr Menschen wollen dort dauerhaft wohnen. Wo sich die Preise am dynamischsten entwickelt haben, geht aus dem LBS-Immobilienmarktatlas hervor.

Ferienimmobilien-sylt-hornum Shutt 483698266 in Stark steigende Preise an Nord- und Ostsee

Häuser auf Sylt Hornum. Sylt ist die teuerste Region in Schleswig-Holstein.

Häuser und Eigentumswohnungen an Nord- und Ostsee sowie auf den Inseln Schleswig-Holsteins sind in den letzten zwei Jahren um bis zu 55 Prozent teurer geworden. In den meisten Regionen kosten Immobilien über 1.500 Euro pro Quadratmeter.

Das ergab die aktuelle Studie der LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg AG in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Forschungsinstitut F+ B (Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt).

Alternativen zu Sylt

“Wohnen, wo andere Urlaub machen, diesen Traum erfüllen sich jetzt viele Käufer. Diese hohe Nachfrage lässt die Immobilienpreise an Nord- und Ostsee kräftig steigen”, sagt Wolfgang Ullrich, Geschäftsführer von LBS Immobilien.

Sylt bleibt laut LBS mit einem inselweiten Schnitt von 9.865 Euro pro Quadratmeter für Bestandseigenheime die teuerste der untersuchten Regionen. Besonders teuer seien Häuser werden in Kampen (21.529 Euro pro Quadratmeter), List (9.420 Euro pro Quadratmeter) und Wenningstedt-Braderup (9.066 Euro pro Quadratmeter).

“Als Alternative zu dem hohen Preisniveau der Insel Sylt profitierten in den letzten Jahren die Inseln Amrum und Föhr sowie Sankt Peter Ording mit einer verstärkten Nachfrage. Dieser Effekt wirkt auf die Preise”, kommentiert Ullrich.

Lübecker-Bucht auf Platz eins

Seit 2011 seien die Preise für Immobilien beispielsweise in Sankt Peter Ording um bis zu 91 Prozent gestiegen, und würden jetzt mehr als 4.000 Euro pro Quadratmeter liegen. Die teuersten Orte an der Ostseeküste seien der Timmendorfer Strand (4.370 Euro pro Quadratmeter) und Lübeck-Travemünde (3.093 Euro pro Quadratmeter), beide liegen in der Lübecker Bucht.

Ein ähnliches Bild zeichne die Studie für bestehende Eigentumswohnungen. Die höchsten Preise würden sich wieder auf der Insel Sylt finden, in Kampen (14.379 Euro pro Quadratmeter), Wenningstedt-Braderup (7.230 Euro pro Quadratmeter) und List (6.847 Euro pro Quadratmeter).

Seite zwei: Höchste Nachfrage in Küstennähe

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Ab dem 22. November im Handel.

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Versicherungen

bAV: BRSG bringt 2019 Schwung in die Sache

Nahezu jedes zweite befragte Unternehmen (47 Prozent) plant im Zusammenhang mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG), seine betriebliche Altersversorgung (bAV) auszubauen oder anzupassen. Dies zeigt eine Umfrage von Willis Towers Watson unter knapp 50 Unternehmen.

mehr ...

Immobilien

IVD-Präsident: Wohnungspolitik gegen den Strich denken

In den ersten zehn Monaten des Jahres wurden in Deutschland insgesamt 289.716 Wohnungen zum Bau genehmigt, wie das Statistische Bundesamt heute mitteilt. Das sind 1,2 Prozent oder 3.450 Genehmigungen mehr als im Vorjahreszeitraum.

mehr ...

Investmentfonds

Jens Ehrhardt über Fed-Politik: “Das wäre Mord”

Der Verlauf der Börsenkurse in 2019 liegt vor allem in der Hand der Federal Reserve unter Jerome Powell. Davon überzeugt ist Dr. Jens Ehrhardt, Vorstandsvorsitzender der DJE Kapital AG. Gestern lud der Vermögensverwalter zu seinem Jahresausblick nach Frankfurt.

mehr ...

Berater

Deutsche Bank und Commerzbank: Forciert Bund die Fusion?

Die Bundesregierung intensiviert Kreisen zufolge ihre Bemühungen, einer Fusion zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank den Weg zu ebnen. Das berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

mehr ...

Sachwertanlagen

HEP bringt Solarfonds mit internationalem Fokus

Die HEP Kapitalverwaltung AG aus Güglingen (bei Heilbronn) hat den Vertrieb des neuen Alternativen Investment Fonds (AIF) „HEP – Solar Portfolio 1 GmbH & Co. geschlossene Investment KG“ gestartet.

mehr ...

Recht

Betriebliche Hinterbliebenenrente darf gekürzt werden

Sieht eine Versorgungsregelung vor, dass die Hinterbliebenenversorgung eines jüngeren hinterbliebenen Ehepartners für jedes volle über zehn Jahre hinausgehende Jahr des Altersunterschieds der Ehegatten um fünf Prozent gekürzt wird, liegt darin keine gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verstoßende Diskriminierung wegen des Alters. Dies hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) jetzt entschieden (3 AZR 400/17).

mehr ...