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30. November 2017, 11:21
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Londoner West End ist nicht mehr teuerste Büroadresse weltweit

Hongkong hat laut einer neuen Studie von Cushman & Wakefield das West End der britischen Hauptstadt als teuersten Büromarkt abgelöst.

HongKong-1 in Londoner West End ist nicht mehr teuerste Büroadresse weltweit

Das mittlerweile zu China gehörende Hongkong wartet mit den höchsten Büromieten im globalen Vergleich auf.

Der jährliche Office Space Across The World Report untersucht die Mietkosten von 215 Büromärkten in 58 Ländern weltweit. Das Ranking basiert auf den Mieten und Nebenkosten sowie der Arbeitsplatzdichte in neuen und kernsanierten Büroflächen.

Starke Nachfrage vom chinesischen Mutterland

In Hongkong führten der Flächenmangel und die starke Nachfrage von Unternehmen vom benachbarten chinesischen Mutterland zu einem Kostenanstieg um 5,5 Prozent auf 27.431 US-Dollar. Steigende Mieten haben zur Folge, dass sich immer mehr multinationale Unternehmen in dezentralen Standorten mit geringeren Mietkosten niederlassen. So können beispielsweise bei gleichen Mietkosten 100 Mitarbeiter in Hongkong, 300 in Toronto, 500 in Madrid und 900 in Mumbai untergebracht werden.

Bildschirmfoto-2017-11-30-um-10 20 19 in Londoner West End ist nicht mehr teuerste Büroadresse weltweit

Londoner Büromarkt leidet unter Währungsabwertung

In London hingegen fielen die Kosten insbesondere wegen der Währungsabwertung seit 2016 um 19 Prozent auf durchschnittlich 22.665 US-Dollar pro Arbeitsplatz pro Jahr. Paris gehört trotz eines Kostenrückgangs zu den Top 10, obwohl dort die Kosten um die Hälfte geringer sind als in London. Die teuersten deutschen Städte sind München mit 9.784 US-Dollar auf Rang 17 der Welt und Frankfurt mit 8.427 US-Dollar auf Rang 25. Berlin (6.883 US-Dollar) steht auf Rang 43.

Rückgang der Emea-Region

Auf globaler Ebene stiegen die durchschnittlichen jährlichen Kosten pro Arbeitsplatz in den vergangenen zwölf Monaten um 1,5 Prozent. Hauptverantwortlich dafür war die Entwicklung in Nord- und Südamerika und in der Region Asien/Pazifik mit einem Kostenanstieg von 4,2 beziehungsweise 3,4 Prozent. Die Region Emea verzeichnete einen Rückgang von 1,3 Prozent. Währungsschwankungen verursachten einige der größten Änderungen in dem Ranking. Bei lokaler Kostenbetrachtung wird dieser Faktor in den kommenden Jahren für international agierende Unternehmen eine größere Rolle spielen als die Entwicklung der Immobilienmärkte. (fm)

Foto: Shutterstock

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