15. August 2017, 15:50
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Preiswachstum bei Wohn- und Gewerbeimmobilien setzt sich fort

Das Wachstum der Immobilienpreise geht weiter: Der Preisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken legte im zweiten Quartal 2017 um 5,9 Prozent zu. Vor allem Mehrfamilienhäuser und Büroimmobilien verzeichneten deutliche Anstiege.

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Die Nachfrage in- und ausländischer Immobilienkäufer nach Objekten in Deutschland ist hoch.

Die Preisentwicklung am deutschen Immobilienmarkt blieb nach Angaben des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) auch im zweiten Quartal 2017 dynamisch. Der auf Basis echter Transaktionsdaten ermittelte vdp-Immobilienpreisindex stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5,9 Prozent (zweites Quartal 2016: plus 6,7 Prozent).

Dabei erhöhten sich die Preise für Wohnimmobilien um 6,0 Prozent (zweites Quartal 2016: plus 6,9 Prozent), die für gewerbliche Immobilien um 5,5 Prozent (zweites Quartal 2016: plus 5,8 Prozent).

Deutschland als sicherer Hafen

„Ursächlich für diesen Preisauftrieb waren insbesondere die Märkte für Mehrfamilienhäuser und Büroimmobilien“, so Jens Tolckmitt, Hauptgeschäftsführer des vdp. „Beide Assetklassen standen bei Anlegern zuletzt hoch im Kurs. Vor dem Hintergrund historisch niedriger Zinsen sowie der Unwägbarkeiten im europäischen wie weltpolitischen Kontext scheint ein Investment in Immobilien für nationale wie internationale Anleger weiter attraktiv. Deutschland wird dabei unverändert als sicherer Hafen geschätzt. Dies rechtfertigt offenbar für viele Investoren auch das hohe Preisniveau. Auf Sicht ist daher nicht mit einer Trendwende zu rechnen.“

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Auch bei privaten Immobilienkäufern sei die Nachfrage nach Eigentumswohnungen und Eigenheimen ungebrochen hoch. Zeichen für eine Trendwende seien bis zum Jahresende nicht ersichtlich.

Die Preise für deutsche Wohnimmobilien verzeichneten nach Aussage des vdp im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Plus von 6,0 Prozent, wobei sich selbst genutztes Wohneigentum um 5,3 Prozent verteuerte.

Eigentumswohnungen stark gefragt

Groß sei nach wie vor die Nachfrage nach Eigentumswohnungen, die bevorzugt in Metropolregionen und in beliebten Universitätsstädten gekauft wurden. Dort überstieg die Nachfrage das Angebot, zumal auch die Neubautätigkeit nur unzureichend in der Lage war, die Nachfrage zu stillen.

In der Folge verteuerten sich die Preise für Eigentumswohnungen im Vergleich zum zweiten Quartal 2016 um 6,4 Prozent.

Ähnlich sehe die Lage auf dem Markt für Eigenheime aus, deren Preise im gleichen Zeitraum mit 4,8 Prozent etwas schwächer stiegen als die der Eigentumswohnungen.

Seite 2: Stärkster Preisanstieg bei Mehrfamilienhäusern

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