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14. September 2017, 09:07
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Smart Home: Längst keine Fiktion mehr

Das Thema Smart Home ist derzeit in aller Munde, immer mehr Deutsche wollen ihr Zuhause digitalisieren. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff und welche Aspekte sollten beachtet werden? Die Ritter-Kolumne

Daniel-Ritter in Smart Home: Längst keine Fiktion mehr

Daniel Ritter, von Poll Immobilien: “Trotz der vielen Vorteile, die ein Smart Home mit sich bringt, sollten die Bewohner auch Vorsicht walten lassen.”

“Intelligentes Wohnen”, auch “E-Home”, “Smart Living” oder “Smart Home” genannt, liegt im Trend und ist in aller Munde. Es verspricht mehr Komfort im eigenen Heim denn je.

Das Konzept, bei dem computergesteuerte Haushaltsgeräte im Alltag assistieren, setzt sich immer weiter durch und ist längst keine Fiktion mehr. Immer mehr Menschen möchten ihr Zuhause digitalisieren.

Sechs von zehn Deutschen wollen ein Smart Home

Das belegt ebenfalls eine Studie des Energie- und Kommunikationsdienstleisters EWE, die 2016 in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Konsumforschung veröffentlicht wurde und unter anderem feststellt: “Sechs von zehn Deutschen wollen smart wohnen“.

Der Begriff Smart Home bezeichnet computergesteuerte Systeme, die das Leben in den eigenen vier Wänden praktischer gestalten und die Wohn- und Lebensqualität der Bewohner des Hauses steigern. Er umfasst dabei zum einen die Koppelung von moderner Haustechnik mit Haushaltsgeräten wie Lampen, Heizung oder Kühlschrank, zum anderen die Vernetzung von Komponenten der Unterhaltungstechnik wie Musikanlagen oder Videogeräten.

“Smart” ist diese Technik, weil sie nach einer gezielten Programmierung selbstständig ihren Aufgaben nachkommt. Eine zentrale Steuerungseinheit verteilt dabei Aufträge an alle eingebundenen Geräte im Haus.

Die Systeme sind auch über das Smartphone oder Tablet bequem steuerbar. Im Bereich der Hausautomation etwa schalten sich die Lampen selbst ein und aus, die Heizung springt eigenständig an oder die Jalousien schließen selbsttätig.

Steuerung auch von unterwegs

Auch von unterwegs können all diese Befehle per Smartphone gegeben werden, der Bewohner findet bei der Rückkehr dann ein vorgewärmtes und helles Zuhause vor. Im Rahmen der Haushaltsgeräte-Automation kann nahezu jedes Gerät in die vernetzte Welt aufgenommen werden.

Der nach dem Aufstehen bereits dampfende Kaffee und die fertig gebackenen Brötchen sind beliebte Beispiele, die die fast grenzenlosen Möglichkeiten des Smart Home aufzeigen. So kann der Nutzer die weit entfernte Kaffeemaschine bequem lediglich dadurch in Gang setzen, dass er den Bildschirm des Smartphones oder Tablets, das mit dem Gerät verbunden ist, entsprechend bedient.

Sicherheitsaspekte beachten

Trotz der vielen Vorteile, die ein Smart Home mit sich bringt, sollten die Bewohner auch Vorsicht walten lassen. Hacker könnten über das System versuchen, Zugang zu den eingebundenen Geräten oder sogar zu weiteren privaten Daten zu erlangen und so dem Eigentümer schaden. Die richtige Beratung durch einen Experten ist daher sehr zu empfehlen.

Auch qualifizierte Immobilienmakler verfolgen die Entwicklungen am Markt intensiv und sehr genau, sind am Puls der Zeit und mit dem Thema intelligentes Wohnen vertraut. Sie beraten Interessierte auf Wunsch vorab und empfehlen für konkrete Maßnahmen und detaillierte Planungen gern Technik-Experten mit einem umfassenden Know-how auf dem Gebiet.

Autor Daniel Ritter ist Geschäftsführender Gesellschafter der von Poll Immobilien GmbH.

Fotos: von Poll Immobilien

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