Anzeige
17. Mai 2017, 08:12
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Alexa, eine intelligente Immobilie, bitte”

Das Smart Home ist in aller Munde. Das vernetzte Haus gilt als Modell der Zukunft. Amazon hat mit seinem Endgerät Echo und der integrierten Sprachsteuerung Alexa einen Dienst geschaffen, der den Markt für intelligentes Wohnen nachhaltig beeinflussen könnte.

Alexa

“Alexa, Musik an.”

Der Begriff Smart Home steht für technische Ergänzungen, mit denen Einrichtungen und technische Geräte in Haus oder Wohnung gesteuert oder programmiert werden können.

Wenig verbreitet

Auch wenn oft von diesen Neuerungen die Rede ist – in der Praxis sind sie nach Aussage der Projektentwickler noch wenig verbreitet.

“Die Nachfrage nach Smart-Home-Technologien ist gar nicht so groß, wie man im heutigen digitalen Zeitalter vermuten würde. Zudem ist der Bedarf sehr individuell, sodass die Vernetzung zwischen Technik und Geräten von den Nutzern eher privat konzipiert wird”, sagt Kruno Crepulja, CEO des Projektentwicklers Formart.

Dass Smart-Home-Anwendungen privat und von den Nutzern selbst konzipiert werden, bestätigt der Erfolg von Amazons Heim- und Sprachassistent Echo mit seiner integrierten Sprachsteuerung, der künstlichen Intelligenz Alexa.

Trendwende mit Alexa?

Das Audiogerät ist seit Oktober letzten Jahres in Deutschland auf dem Markt und ermöglicht seinen Nutzern über Sprachbefehle Musik abspielen zu lassen, Fragen zu stellen, Hörbücher zu hören oder Nachrichten-, Verkehrs- und Wetterinformationen abzufragen.

Nach Aussagen des Online-Händlers führt Alexa auch klassische Smart-Home-Anwendungen wie etwa die Steuerung von Lampen, Lichtschaltern und Thermostaten aus. Einige Anbieter wie Philips Hue, Logitech oder Innogy verfügen zudem über Alexa-kompatible Haushaltsgeräte.

Über die sogenannten Skill-Erweiterungen, vergleichbar mit dem Appstore von Apple oder dem Play Store von Google, können Drittfirmen weitere Fähigkeiten und Internetdienste anbieten.

Rahmenbedingungen schaffen

Aus diesem Grund glaubt Crepulja, dass es die Aufgabe von Projektentwicklern ist, entsprechende Rahmenbedingungen für eine unkomplizierte Nutzung dieser Dienste zu schaffen.

“Damit keiner Innovation etwas im Weg steht, verlegen wir moderne Glasfaseranschlüsse sowie schnelle und flexible Daten-Multimedia-Anschlüsse”, resümiert er. (bk/nl)

Foto: Shutterstock


Mehr Artikel zum Thema:

Zinsauskunft über “Alexa”

DFV: Online-Abschluss mit “Alexa”

Megatrend Wohnhochhäuser: Fluch oder Segen?

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

1 Kommentar

  1. Einmal abgesehen davon, das diesen Zirkus niemand wirklich braucht, und es sich offenbar um ein “Konjunkturprogramm” handelt, bin ich bereits auf die Fälle gespannt, wo das System dann mal gründlich und länger abschmiert.

    Kommentar von Nils Fischer — 18. Mai 2017 @ 11:18

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

BPK 2017: HanseMerkur legt deutlich zu

Die HanseMerkur Versicherungsgruppe hat auf ihrer diesjährigen Bilanzpressekonferenz die Unternehmenszahlen präsentiert. Vorstandsvorsitzender Eberhard Sautter zeigt sich angesichts eines schwierigen Jahres 2017 hochzufrieden mit den Ergebnissen.

mehr ...

Immobilien

Stärkster Preisanstieg bei Wohnimmobilien seit Mitte 2017

Die unstete Preisentwicklung der letzten Monate bei Wohnimmobilien setzte sich auch im März fort: Ausgerechnet die Preise für Neubauhäuser, die in den letzten zwölf Monaten immer angestiegen waren, gingen im März 2018 im Vergleich zum Vormonat um 0,22 Prozent zurück. Derweil stiegen die Preise für Bestandshäuser und Eigentumswohnungen mit jeweils über einem Prozent vergleichsweise deutlich.

mehr ...

Investmentfonds

Ökoworld fordert Ablösung der VW-Führungsspitze

Auch nach der Ablösung von Matthias Müller als VW-Chef erneuert die Ökoworld AG den bereits Anfang Februar geforderten Rücktritt der gesamten VW-Chef-Etage. Denken und Empfinden der Vorstände und Aufsichtsräte der VW AG seien für die Menschen weltweit im 21. Jahrhundert nicht mehr tragbar.

mehr ...

Berater

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...

Sachwertanlagen

HSH-Abwicklungsbank sieht Schifffahrtskrise durchschritten

Die Abwicklungsgesellschaft der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für faule Schiffskredite der HSH Nordbank hat im Jahr 2017 einen Verlust von 44,4 Millionen Euro gemacht und damit das Minus deutlich reduziert.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...