Anzeige
5. September 2017, 12:27
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Smart Home: Verbraucherschützer fordern Überprüfung des gesetzlichen Rahmens

Smart-Home-Technologien erobern den Markt. Ihren Nutzern sollen sie das Leben auf vielfältige Weise erleichtern. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) sieht Handlungsbedarf in den Bereichen Haftung, IT-Sicherheit und Datenschutz.

Smart Home: Verbraucherschützer fordern Überprüfung des gesetzlichen Rahmens

Mit Smart-Home-Lösungen können Haushalts- und Elektrogeräte via Smart Device gesteuert werden und sich miteinander vernetzen.

Das VZBV hat ein Hintergrundpapier zum Thema Smart Home veröffentlicht. Aus Sicht der Verbraucherschützer besteht im Bereich Haftung, bei der Kombinierbarkeit der technischen Systeme sowie bei IT-Sicherheit und Datenschutz Handlungsbedarf.

“Vernetzte Geräte und Smart-Home-Anwendungen werden für Verbraucher immer wichtiger. Als Verbraucherschützer müssen wir dafür sorgen, dass Verbraucherinnen und Verbraucher im digitalen Zuhause genauso abgesichert sind wie im analogen Zuhause”, sagt VZBV-Vorstand Klaus Müller.

Es brauche zum einen einheitliche technische Standards, damit Verbraucher nicht an einen Anbieter gebunden seien. Zudem müsse sichergestellt werden, dass die Geräte sicher und Verbraucher rechtlich abgesichert seien.

VZBV fordert mehr Transparenz

“Längst nicht jeder Verbraucher weiß, was Smart Home genau ist”, so Müller weiter. Daher bestehe Informationsbedarf auf Verbraucherseite. “Verbraucher sollten sich vor dem Kauf gut informieren. Denn die Produkte sind oft nicht miteinander kompatibel”, berichtet Müller.

Außerdem sei für Verbraucher meist nicht erkennbar, was mit den von den Geräten gesammelten Daten passiere. Im Hinblick auf IT-Sicherheit verfügten viele vernetzte Geräte nicht über einen ausreichenden Schutz.

“Hier ist mehr Transparenz erforderlich, aber es müssen vor allem auch Mindestanforderungen für vernetzte Geräte zur Sicherstellung eines hohen IT-Sicherheitsschutzes definiert werden”, fordert der VZBV-Vorstand.

Seite zwei: Autonomisierung wirft Haftungsfragen auf

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Spahn kündigt weitere Anhebung der Pflegeversicherungsbeiträge an

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat eine weitere Anhebung der Beiträge zur Pflegeversicherung angekündigt. “Ich kann ihnen jetzt schon sagen: Wir werden in den nächsten Jahren die Beiträge nochmals erhöhen müssen”, sagte der CDU-Politiker in der ARD-Sendung “Maischberger”.

mehr ...

Immobilien

Einzelhandel setzt zu Jahresbeginn wieder stärker auf Metropolen

Der Anteil von Einzelhandelsanmietungen in den Metropolen hat nach Angaben von Jones Lang LaSalle im ersten Quartal 2018 wieder deutlich zugenommen. Dabei setze sich der Trend zur Anmietung kleinerer Flächen fort.

mehr ...

Investmentfonds

Verbrauchervertrauen: Banken top, Digital Giants flop

Die deutschen Verbraucher haben laut einer Studie von A.T. Kearney im europäischen Vergleich große Bedenken bezüglich der Weitergabe ihrer Finanzdaten. Einen besonders schweren Stand haben die sogenannten Digital Giants.

mehr ...

Berater

Qualitypool bietet zwei neue Apps an

Der Maklerpool Qualitypool startet kostenlose Apps für seine Vertriebspartner und deren Endkunden. Die App “hQ – Das Partnercockpit” soll Vertriebspartner mit neuen Features unterstützen, Kunden erhalten die dazugehörige App “FinUp”, um ihre bestehenden Verträge und passende Angebote jederzeit einsehen zu können.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin fährt Handelsplattform für Optionen in die Parade

Die Finanzaufsicht BaFin hat der Interactive Services Worldwide Ltd. den unerlaubten Betrieb von Einlagengeschäften untersagt und die unverzügliche Abwicklung der Geschäfte verfügt.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...