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20. März 2017, 11:25
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Studie: Immobilienkauf auf lange Sicht günstiger als Mieten

Eigentümer wohnen in der langen Frist günstiger als Mieter, zudem sind sie zufriedener. Dennoch entscheiden sich viele Mieter gegen den Immobilienkauf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag der Sparda-Banken.

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Immobilienbesitzer sparen in der langen Frist Wohnkosten. Trotzdem schrecken viele potenzielle Käufer vor dem Erwerb einer Immobilie zurück.

Zwei Drittel der Bundesbürger sind einer Umfrage zufolge der Meinung, dass sich Wohneigentum lohnt. Dennoch leben nach eigenem Bekunden nur 46 Prozent in den eigenen vier Wänden, wie die Studie “Wohnen in Deutschland 2017” ergab. Sie wurde vom Institut für Demoskopie Allensbach und dem Beratungsunternehmen IW Consult im Auftrag der Sparda-Banken erstellt.

Demnach ist der Kauf einer Immobilie auf lange Sicht überall in Deutschland günstiger als ein Mietverhältnis. Im Durchschnitt beträgt der Kostenvorteil 41 Prozent, es gibt aber große regionale Unterschiede.

Verschuldung schreckt ab

Dennoch scheuen viele der Befragten den Erwerb eines Eigenheims oder einer Eigentumswohnung. Als Grund wird vor allem das Risiko genannt, sich langfristig zu verschulden und möglicherweise Kredite nicht mehr bedienen zu können. Das sehen 61 Prozent der Befragten als Hinderungsgrund.

Abschreckend wirken auch ein hoher Kaufpreis (54 Prozent) oder die Befürchtung, sich wegen der finanziellen Verpflichtungen in anderen Bereichen einschränken zu müssen.

Besitzer zufriedener als Mieter

Allerdings kommt die Umfrage auch zu dem Schluss, dass Immobilienbesitzer mit ihrer Wohnsituation zufriedener seien als Mieter. “Sehr zufrieden” zeigten sich 63 Prozent der Haus- und Wohnungsbesitzer, aber nur 30 Prozent der Bewohner einer Mietwohnung.

So plant denn auch jeder vierte Mieter unter 50 Jahren den Kauf einer Immobilie. In Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen zwischen 1.750 und 3.500 Euro ist dieser Wunsch am stärksten ausgeprägt.

Kriterien für die Wahl des Wohnortes

Beim Standort legen die Bundesbürger insbesondere Wert auf gute Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe, eine gute medizinische Versorgung vor Ort sowie gute Luft und wenig Verkehrslärm.

Aber auch nahegelegene Schulen und eine nicht zu große Entfernung zum Arbeitsplatz beeinflussen die Entscheidung. Unter den Mietern mit Kaufplänen sind 77 Prozent nicht bereit, weiter als 30 Kilometer zum Arbeitsplatz zu pendeln.

Insgesamt gilt: Eine Immobilie muss man sich leisten können. So liegt die Eigentümerquote in der Einkommensgruppe von 2.000 bis 6.000 Euro netto im Monat bei 55 Prozent, bei unter 2.000 Euro bei 31 Prozent. Bei Netto-Einkommen über 6.000 Euro liegt die Wohneigentumsquote dann bereits bei 75 Prozent. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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