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22. September 2017, 09:00
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Wohneigentum: Die Trends am ostdeutschen Markt

Die Bundeshauptstadt Berlin ist einer der dynamischsten Immobilienmärkte Deutschlands. Der Erfolg der Spreemetropole überschattet dabei jedoch oft die ebenso beeindruckenden Entwicklungen anderer Märkte Ostdeutschlands, wie ein aktueller Report zeigt.

Wohneigentum: Die Trends am ostdeutschen Markt

Leipzig: In der größten Stadt Sachsens entwickelt sich der Wohnungsmarkt besonders dynamisch.

In den vergangenen zehn Jahren sind die Umsätze an den ostdeutschen Immobilienmärkten stark angestiegen, zeigt der Accentro-Wohneigentums-Report des Immobilienunternehmens Accentro Real Estate AG.

Basis dieser zum zehnten Mal erscheinenden Analyse sind die Wohneigentumstransaktionen des Berichtsjahres 2016 in 82 deutschen Großstädten. Dabei wird auf die Daten der jeweiligen Gutachterausschüsse zurückgegriffen.

Hohe Umsatzdynamik in ostdeutschen Städten

Der Gesamtumsatz auf dem Wohnimmobilienmarkt sei im Zehnjahresvergleich in Leipzig um 153 Prozent, in Dresden um 134 Prozent und in Erfurt um 429 Prozent gestiegen.

Laut Accentro betrifft dieser Umsatzanstieg sowohl Neubau- als auch Bestandsimmobilien. So fiel der Umsatz mit Neubauobjekten im Jahr 2016 in Leipzig 18 mal höher aus als noch 2006, während er sich bei Bestandsimmobilien im selben Zeitraum verdoppelte.

Ähnliche Zuwachsraten ließen sich auch in Dresden und Erfurt feststellen, ebenso wie beinahe verdoppelte Kaufpreise. Erfurt habe es 2016 sogar als eine von drei ostdeutschen Städten – neben Halle und Magdeburg – unter die Top Ten bei den Verkaufsentwicklungen je 1.000 Einwohner geschafft.

Leipzig mit herausragender Rolle

Die durchschnittlichen Wohnimmobilienpreise wuchsen in Leipzig um 32 Prozent, in Erfurt um 85 Prozent und in Dresden um 95 Prozent. Im Vergleich stiegen sie in Berlin um 160 Prozent und am teuersten Wohneigentumsmarkt in München um 102 Prozent.

Besonders hervorzuheben sei im Zehnjahresvergleich Leipzig, da sich die Verkaufszahlen und Umsätze dort besonders dynamisch entwickelt hätten. Begünstigt werde dies durch mehrere Standortvorteile, wie beispielsweise einen großen Flughafen.

“Die Stadt ist bei jungen Leuten wegen der attraktiven Lebenshaltungskosten und einer sehr lebendigen Kultur- und Uni-Szene beliebt. So verzeichnete Leipzig seit 2006 einen Bevölkerungszuwachs von 14,4 Prozent und liegt damit auf Rang zwei nach München mit etwas mehr als 19 Prozent“, erklärt Jacopo Mingazzini, Vorstand der Accentro Real Estate AG, diese Entwicklung.

Seite zwei: Transaktionswachstum lässt nach

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