Aldi will insgesamt 2.000 Wohnungen in Berlin bauen

Der Discounter Aldi Nord will in Berlin rund 2.000 Wohnungen bauen. Das Unternehmen hat dafür insgesamt 15 Standorte in der Hauptstadt im Blick. Die Wohnungen sollen im Zusammenhang mit neuen Aldi-Märkten entstehen.

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Visualisierung des geplanten Wohnimmobilienprojekt von Aldi Nord in Berlin Lichtenberg.

Die Handelskette kündigte ihre Pläne zum Wohnungsbau in Berlin am Mittwoch an. „Das ist die Idee: Im Erdgeschoss ein Aldi-Markt und darüber Wohnungen“, hieß es.

Konkrete Projekte sind bereits in der Umsetzung: 200 Wohnungen in Neukölln und Lichtenberg werden nach Aussage von Aldi Nord in Kürze gebaut, für weitere 15 Standorte in der Hauptstadt gebe es Planungen.

Erleichterung bei Baugenehmigungen

Aldi braucht für sein neues Konzept mit größerem Sortiment sowie frischem Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch größere Ladenflächen. Die Verbindung mit Wohnungen dürfte es dem Unternehmen erleichtern, Baugenehmigungen zu bekommen. Denn der Berliner Senat will die oft nur eingeschossig bebauten Supermarktstandorte stärker für Wohnungen nutzen.

„Unser Bedarf entsteht vor allem an Standorten mit großflächigen Verkaufsstellen. Und natürlich möchten wir an möglichst hochfrequentierten Lagen für unsere Kunden da sein. Die Kombination von Aldi-Märkten und angeschlossenem Wohnraum ist deshalb eine konsequente und vor allem zukunftsorientierte Lösung“, sagt Jörg Michalek, Geschäftsführer der Aldi Immobilienverwaltung.

Vor ähnlichem Hintergrund baut Aldi schon in Hamburg. Ob der Discounter in Berlin auch als Vermieter auftritt oder seine Wohnungen verkaufen will, teilte das Unternehmen nicht mit. (dpa-AFX/bk)

Foto: Shutterstock

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