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13. Dezember 2018, 07:00
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Baufinanzierung: So finanzieren die Deutschen im November

Anhand des Dr. Klein Trendindikators (DTB) berichtet Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG, über aktuelle Entwicklungen bei Baufinanzierungen in Deutschland.

Baufinanzierung: So finanzieren die Deutschen im November

Obwohl die Kredite aktuell immer höher werden, lässt das nicht auf eine zunehmende Überschuldung der Deutschen schließen.

Nach dem Jahrestief im September steigt die standardisierte Rate für ein Baudarlehen in Höhe von 150.000 Euro mit zwei Prozent Tilgung und 80 Prozent Beleihungsauslauf wieder – jedoch nur geringfügig, um 0,86 Prozent auf 464 Euro.

Die Entwicklung der Standardrate über das Jahr – von 466 Euro zum Jahresbeginn bis 480 Euro im Sommer und 454 Euro im September – spiegelt die Volatilität der Bauzinsen wider, die sich 2018 schwankend seitwärts bewegen.

Kredithöhe stagniert, Beleihungsauslauf steigt

Die Darlehenshöhe verharrt auf ihrem Rekordhoch: Auch im Oktober nehmen Kreditnehmer durchschnittlich 234.000 Euro auf, um die eigenen vier Wände zu finanzieren. Eine Summe, die deutlich über dem Mittelwert des letzten Jahres (rund 200.000 Euro) liegt.

Doch obwohl die Kredite immer höher werden, lässt das nicht auf eine zunehmende Überschuldung der Deutschen schließen. Denn auch die absolute Summe des Eigenkapitals nimmt zu – erkennbar am Beleihungsauslauf.

Der ist mit momentan 82 Prozent zwar etwas höher als in den Vormonaten (81,6 Prozent im Oktober und rund 81,8 im September) befindet sich aber auf einem konstanten Niveau.

Seite zwei: Lange Zinsbindung, hohe Tilgung

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