27. November 2018, 14:55
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Baufinanzierung: Das sollten Käufer beim Thema Eigenkapital beachten

Die Finanzierung eigener vier Wände ohne Eigenkapital erscheint angesichts der günstigen Zinsen verlockend, birgt aber hohe Risiken. Der Finanzdienstleister Dr. Klein erläutert, welche Rolle eigene Mittel spielen und wie Immobilienkäufer in spe ihr Eigenkapital erhöhen können.

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Beim Kauf einer eigenen Immobilie sollten Erwerber einen gewissen Anteil an eigenen Mitteln mitbringen – meist empfehlen Banken mindestens 20 Prozent.

Omas Sparstrumpf, Aktien oder ein Bausparvertrag – die Möglichkeiten, Eigenkapital bei der Baufinanzierung einzubringen, sind vielfältig. Aber geht es nicht auch ohne?

Das erscheint bei den momentan günstigen Krediten verlockend, kann allerdings zur Falle werden: Eine Finanzierung ohne Eigenkapital ist deutlich teurer und dauert länger. Spezialisten des Finanzdienstleisters Dr. Klein empfehlen daher, die eigenen Möglichkeiten beim Immobilienkauf genau zu prüfen und das Risiko durch Eigenkapital zu senken.

Finanzierungsrisiko senken

„Für eine eigene Immobilie muss man kein Millionär sein, aber das Finanzierungkonzept muss passen“, erklärt Peter Schwickert, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Oberhausen. Dabei spielt auch das Eigenkapital eine wichtige Rolle. Wer eigenes Geld einbringt, senkt das Finanzierungsrisiko und erhöht damit die Chancen, von der Bank eine Baufinanzierung zu bekommen.

Pluspunkt: Wer schnell eine Zusage von der Bank erhält, liegt im Rennen um die Wunschimmobilie vorn. Zudem gewähren Banken für die Finanzierung mit Eigenkapital niedrigere Zinsen. Das spart Geld und ermöglicht, Schulden schneller abzubezahlen.

Eigenkapital: Gern ein bisschen mehr

Es gibt gute Gründe, Eigenkapital bei der Baufinanzierung einzusetzen – aber wie viel ist beim Hausbau oder Immobilienkauf notwendig? „Sinnvoll ist, mindestens die Kaufnebenkosten in Höhe von zehn bis 15 Prozent des Kaufpreises in die Finanzierung einzubringen“, rät Schwickert. Um die Bank zu günstigeren Zinsen zu bewegen, sollte es aber schon ein bisschen mehr sein.

Einen Puffer für Instandhaltungsrücklagen einzuplanen, gibt zusätzliche Sicherheit. Kurzum: Je mehr Eigenkapital, desto besser. Bei wenig Eigenkapital lautet der Tipp des Spezialisten von Dr. Klein: eine höhere Tilgung wählen als die üblichen zwei Prozent. „Gerade in Zeiten niedriger Zinsen ist das empfehlenswert. Als Richtwert gilt dann eine Anfangstilgung von drei Prozent. Das reduziert die Laufzeit des Baukredits.“

Seite 2: Immobilienkauf ohne Eigenkapital? Möglich, aber riskant

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1 Kommentar

  1. Noch wichtiger als der Aufbau von Eigenkapital ist der frühzeitige Aufbau von Kapitalanlagen, die mit > 5% p. a. bei monatlicher Zahlung den Kapitaldienst bedienen und die aktuelle positive Zinsdifferenz nutzen.

    Kommentar von Helmut Koppermann — 27. November 2018 @ 18:22

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