25. Juni 2018, 14:42
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Eigentumswohnungen: So groß sind die Preisunterschiede in den Metropolen

Die Preise für Eigentumswohnungen in den deutschen Metropolen sind nach einer Analyse von Homeday in den vergangenen drei Jahren um mehr als 30 Prozent gestiegen. Dennoch sei bezahlbares Wohneigentum trotz des Immobilienbooms vielerorts noch vorhanden.

Berlin-Shutterstock in Eigentumswohnungen: So groß sind die Preisunterschiede in den Metropolen

In Berlin sind Eigentumswohnungen oft günstiger zu erwerben als in München oder Hamburg.

Die Preise für Wohneigentum in den sieben wichtigsten deutschen Immobilienmärkten – Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf – legten nach einer Analyse des Maklerunternehmens Homeday allein in den letzten drei Jahren um mehr als 30 Prozent zu.

Derzeit müssten im Schnitt zwischen 3.250 Euro pro Quadratmeter in Düsseldorf und 6.850 Euro in München für den Kauf einer Eigentumswohnung eingeplant werden. Innerhalb der Metropolen würden je nach Standort der Immobilie allerdings oft enorme Preisunterschiede bestehen. Die Preisspanne zwischen sehr günstigen und sehr teuren Stadtteilen in den sogenannten A-Städten liege bei durchschnittlich 75 Prozent.

Schere zwischen teuren und günstigen Lagen öffnet sich weiter

Im Rahmen der Untersuchung haben die Experten von Homeday die einzelnen Stadtteile jeder Metropole gleichmäßig in fünf Gruppen, von sehr günstig bis sehr teuer, eingeteilt. Den Berechnungen liegen die aktuellen Daten aus dem interaktiven Homeday-Preisatlas zugrunde. Zur Bestimmung der Marktpreise für jeden Wohnblock in Deutschland berücksichtigt der Preisatlas neben zehn Millionen konkreten Angebotsdaten weitere 150 objektrelevante Merkmale.

Zum Vergrößern bitte auf die Tabelle klicken

News-homeday-25062018 in Eigentumswohnungen: So groß sind die Preisunterschiede in den Metropolen

“Die Schere zwischen teuren und günstigen Lagen öffnet sich in den Metropolstädten immer weiter”, macht Steffen Wicker, Gründer und Geschäftsführer von Homeday, deutlich. “Während Wohnungen in angesagten Trendvierteln für das Gros der Käufer nicht mehr finanzierbar sind, gibt es in der Nachbarschaft oft deutlich preiswertere Alternativen. Bezahlbarer Wohnraum ist trotz des anhaltenden Immobilienbooms also vielerorts noch vorhanden.”

Beispiel Hamburg: Wie die Homeday-Analyse verdeutliche, liege das allgemeine Preisniveau in mehr als 25 Stadtteilen bei unter 3.000 Euro pro Quadratmeter. In den 20 teuersten Wohngegenden werden hingegen Quadratmeterpreise von mehr als 5.000 Euro fällig. Auch in Frankfurt am Main müssten Käufer in hochpreisigen Lagen häufig doppelt so viel bezahlen wie in sehr günstigen Wohngebieten.

“Sonderfall” München

Im Gegensatz zu den anderen Städten fällt der Immobilienmarkt in München laut Homeday in mehrfacher Hinsicht aus der Reihe. Bereits die “Einstiegspreise” in den günstigsten Ecken der bayerischen Landeshauptstadt hätten mit rund 6.000 Euro pro Quadratmeter ein Niveau erreicht, das in dieser Höhe bislang nur in den teuersten Wohnvierteln der anderen untersuchten Großstädte zu finden ist.

Wen es dagegen in die Stadtbezirke Altstadt-Lehel, Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt oder Au-Haidhausen ziehe, der müsse für eine Eigentumswohnung in der Regel mit Quadratmeterpreisen zwischen 9.400 Euro und 11.500 Euro rechnen. Kaufpreise jenseits der 700.000-Euro-Marke für eine 75-Quadratmeter-Wohnung seien damit leider an der Tagesordnung.

Seite 2: Übersichtskarte für Berlin

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