12. Januar 2018, 11:46
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Hotelinvestments: Volumenrückgang durch Produktmangel

Mit einem Transaktionsvolumen von 2,7 Milliarden Euro entfallen 66 Prozent des 2017 generierten Gesamtvolumens auf die 106 registrierten Einzeltransaktionen, wie beispielsweise den Verkauf des Radisson Blu Hotels in Hamburg von Azure Hotels an die norwegische Wenaasgruppen.

Auch das Vier-Sterne-Plus Hotel Pullman in München sei im zweiten Quartal von NKS Hospitality für 98,9 Millionen Euro an CDL Hospitality Trust veräußert worden. Insgesamt haben Einzeltransaktionen eine Durchschnittsgröße von 25 Millionen Euro erreicht.

Nur 34 Prozent, oder 1,4 Milliarden Euro, des gesamten Hoteltransaktionsvolumens sei durch Portfolioverkäufe entstanden, von denen wiederum 38 Prozent auf den Verkauf eines Portfolios elf deutscher und zwei niederländischer Hotels der Intercontinental Hotels Group an die Invesco Real Estate entfallen.

Wachsendes Interesse an Projektentwicklungen

Wie schon in den vergangenen Jahren ziehen Projektentwicklungen laut CBRE deutschlandweit ein prozentual immer höheres Investoreninteresse auf sich.

Haben diese 2015 noch 17,6 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens ausgemacht, sei der Anteil 2016 auf 25,2 Prozent gestiegen und habe 2017 einen Wert von 26,3 Prozent erreicht.

„Projektentwicklungen sind besonders für deutschsprachige Investoren von hohem Interesse. Im Jahr 2017 wurden 94 Prozent aller Projektentwicklungen im deutschsprachigen Raum an nationale Investoren veräußert“, sagt Armin Bruckmeier, Head of Corporate Hotels Brokerage Germany & CEE.

Deutsche Investoren gewinnen Marktanteil

Auch insgesamt nehme der Anteil inländischer Käufer auf dem Hoteltransaktionsmarkt wieder zu: Haben diese 2016 nur etwa 40 Prozent ausgemacht, sei ihr Anteil 2017 auf 50 Prozent mit einem Gesamtvolumen von zwei Milliarden Euro gestiegen.

Unter den aktivsten deutschen Käufern seien die Deka Immobilien Investment GmbH und die Patrizia Immobilien AG besonders hervorzuheben. So habe Deka Immobilien sechs von acht Gebäudeteilen des “World Trade Centers” in Dresden aus einem von JP Morgan gemanagtem Immobilienfonds erworben.

Nach den deutschen Investoren zeigten sich laut CBRE Anleger aus dem Vereinigten Königreich mit einem Transaktionsvolumen von etwa 750 Millionen Euro am aktivsten, was vor allem auf Portfoliotransaktionen durch Invesco zurückzuführen sei.

Seite drei: Renditen im Sinkflug

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

E-Scooter: Freizeitspaß oder New Mobility?

Seit Juni sind E-Scooter in Deutschland offiziell zugelassen. Das Interesse scheint groß. Aktuelle Befragungswerte zeichnen ein gemischtes Bild. Laut GfK haben 5 Prozent der Befragten in Deutschland  bis Anfang Juli einen E-Scooter getestet und weitere 25 Prozent möchten eine Fahrt damit ausprobieren oder denken über einen Kauf nach. 70 Prozent zeigen hingegen gar kein Interesse.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Anschluss nicht verlieren

Die Niedrigzinsphase hält mittlerweile seit über zehn Jahren an. Zahlreich Immobiliendarlehen haben eine erste Laufzeit von 10 oder 15 Jahren. Das führt dazu, dass viele tausende Immobilienbesitzer aktuell und in den kommenden Jahren auf eine Anschlussfinanzierung angewiesen sind.

mehr ...

Investmentfonds

Wir gehen auf die Straße!

Am 20. September findet der dritte globale Klimastreik statt – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Parisabkommens und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden. Seit 1995 tritt ÖKOWORLD für den Klimaschutz und für die Ökologisierung der Wirtschaft ein.

mehr ...

Berater

PSD2: Über den Status Quo

Die Schwierigkeiten bei der rechtzeitigen Umsetzung der EU-Zahlungsdienste-Richtlinie PSD2 lässt deren Potenzial aus dem Blick geraten. Da kann sie noch viel bewirken, denn erst 27 Prozent der deutschen Unternehmen bieten ihren Kunden digitale Bezahlwege an. Das zeigt die repräsentative Studie “Europäische Zahlungsgewohnheiten” 2019 des Finanzdienstleisters EOS.

mehr ...

Sachwertanlagen

PATRIZIA erwirbt Wohnanlage in Aarhus, Dänemark

Die PATRIZIA AG, der globale Partner für paneuropäische Immobilieninvestments, hat zusammen mit Universal-Investment im Auftrag der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) ein Wohnbauprojekt mit 136 Einheiten im dänischen Aarhus erworben. Der Ankauf erfolgte im Rahmen einer off-market Transaktion. Verkäufer ist ein Konsortium privater Investoren.
mehr ...

Recht

Sicherheit auf der Baustelle: Das Schild „Eltern haften für ihre Kinder“ reicht nicht aus

Wer baut, haftet für mögliche Personen- oder Sachschäden auf der Baustelle. Bauherren und Grundstückseigentümer tragen eine Mitverantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie für die Absicherung der Baustelle. Darauf verweisen die Experten des Bauherren-Schutzbunds.

mehr ...