3. Januar 2018, 12:15
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Gewerbeimmobilien: Hohes Transaktionsvolumen in Top-Städten

Das Transaktionsvolumen für Gewerbe-Investments in den deutschen Top-Sieben-Standorten ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. German Property Partners (GPP) zufolge wird 2018 jedoch höchstwahrscheinlich hinter diesem Ergebnis zurückbleiben.

Gewerbeimmobilien: Hohes Transaktionsvolumen in Top-Städten

Bürogebäude waren 2017 in allen Top-Sieben-Standorten die am meisten gehandelte Assetklasse.

Die Top-Sieben-Städte Deutschlands haben das Jahr 2017 mit einem Transaktionsvolumen für Gewerbe-Investments in Höhe von etwa 30 Millionen Euro abgeschlossen, was ein Plus von vier Prozent im Vorjahresvergleich ausmache.

“Die Top-7-Märkte haben nicht nur das Transaktionsvolumen des Vorjahres überflügelt, sondern auch das zweitbeste Ergebnis seit 2007 erzielt“, sagt Guido Nabben, Sprecher von German Property Partners.

Dies unterstreiche die nach wie vor große Nachfrage nach gewerblichen Immobilienprodukten aller Assetklassen, jedoch sei für das Jahr 2018, bedingt durch Produktmangel am Markt, ein etwas geringeres Verkaufsvolumen zu erwarten.

Bürosegment führt Markt an

Über alle untersuchten Standorte hinweg habe sich das Bürosegment mit realisierten Verkäufen in Höhe von 21,8 Milliarden Euro erneut als meistgehandelte Assetklasse erwiesen. Gegenüber dem Vorjahr sei in diesem Segment ein Anstieg von fünf Prozent zu verzeichnen.

Den zweiten Platz belegte GPP zufolge der Hotelsektor (2,4 Milliarden Euro bei 10 Prozent Verlust) nur knapp vor Einzelhandelsimmobilien (2,3 Milliarden Euro bei einem Prozent Verlust).

Die weiteren Ränge in der Marktanalyse werden von Gründstücken (1,72 Milliarden Euro bei 35 Prozent Anstieg), gemischt genutzten Gewerbeimmobilien (814,6 Millionen Euro bei 226 Prozent Anstieg) und Logistikimmobilien (615,7 Millionen Euro bei 17 Prozent Verlust) eingenommen.

Hälfte des Volumens durch Internationale

Etwa ein Drittel des gesamten Transaktionsvolumens der Top-Standorte sei mit 9,2 Milliarden Euro auf die jeweiligen Central Business Districts (CBD) oder zentralen Innenstadtbereiche entfallen.

Auch das Interesse von internationalen Investoren an deutschen Gewerbeimmobilien sei 2017 ungebrochen geblieben – so habe sich ihr Anteil am gesamten Transaktionsvolumen auf fast die Hälfte gesteigert.

Die durchschnittlichen Netto-Spitzenrenditen in den Top-Städten befinden sich laut GPP weiterhin im Sinkflug. So wurde die niedrigste durchschnittliche Netto-Spitzenrendite mit 3,06 Prozent für Geschäftshäuser registriert, gefolgt von 3,26 Prozent für Büroimmobilien.

Mit einem Minus von 0,34 Prozentpunkten auf 4,69 Prozent sei der Rückgang der Spitzenrenditen bei Logistikimmobilien wie schon im Vorjahr am stärksten ausgefallen.

Seite zwei: Großdeals in Berlin und Köln

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