Hypoport erweitert Geschäftsbereiche durch Übernahme von FIO Systems

Die Hypoport AG übernimmt die Leipziger FIO Systems AG und erweitert damit ihr Leistungsspektrum. FIO Systems ist ein Spezialanbieter webbasierter Branchenlösungen für die Finanz- und Immobilienwirtschaft.

Hypoport bildet nach eigener Aussage nun die gesamte Wertschöpfungskette von privaten Immobilientransaktionen ab.

Die Hypoport AG hat einen Vertrag zur Übernahme sämtlicher Anteile an der FIO Systems AG geschlossen. Der Vorstand und Hauptgesellschafter der FIO Systems AG, Nicolas Schulmann, wird drittgrößter Aktionär bei Hypoport. Das Leipziger Unternehmen beschäftigt mehr als 130 Mitarbeiter und hat in 2017 einen Umsatz von rund sieben Millionen Euro erwirtschaftet.

Die FIO Systems AG ist einer der führenden Spezialanbieter webbasierter Branchenlösungen für die Finanz- und Immobilienwirtschaft. FIO biete Lösungen zur Vermarktung von Immobilien, Zahlungsverkehrslösungen für die Immobilienwirtschaft, das Management von Immobilienschäden sowie ein vollumfängliches ERP-Verwaltungssystem für Wohnungsunternehmen und Hausverwaltungen. So seien Hypoport und FIO in mehreren Geschäftsfeldern mit sich ergänzenden Geschäftsmodellen aktiv.

Gesamte Wertschöpfungskette privater Immobilientransaktionen abgedeckt

Der zur Hypoport-Gruppe gehörende internetbasierte Finanzierungsmarktplatz Europace ist die größte deutsche Transaktionsplattform für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite. Durch die Anbindung der insbesondere im Sparkassenbereich bereits etablierten Maklersoftware von FIO entstehe ein medienbruchfreier Prozess für Kaufen und Finanzieren von privaten Wohnimmobilien aus einer Hand, so Hypoport.

Mit dem bereits vor zwei Jahren um Bewertungsdienstleistungen ergänzten Angebot bilde Hypoport nun die gesamte Wertschöpfungskette von privaten Immobilientransaktionen ab. FIO wiederum profitiere beim Vertrieb der Maklersoftware und der Software für den Zahlungsverkehr von den Hypoport-Netzwerken in allen Banksegmenten.

Die Hypoport-Tochter Dr. Klein Firmenkunden AG ist unter anderem Anbieter von Finanzierungs- und Versicherungsdienstleistungen. Mit der ERP- und der Schadenmanagementsoftware von FIO würden bestehende Geschäftsmodelle ergänzt und das Angebot von Digitalisierungsdienstleistungen für die Wohnungswirtschaft deutlich erweitert.

Erschließung neuer Märkte

„Die Integration von FIO in die Hypoport-Unternehmensfamilie und eine enge Zusammenarbeit mit unseren Tochterunternehmen schafft die Basis für hohe Wachstumspotenziale in allen Geschäftsfeldern von FIO und verstärkt das Engagement der Hypoport-Gruppe im Bereich der Kredit- und Immobilienwirtschaft“, erklärt Hans Peter Trampe, Vorstand der Hypoport AG und der Dr. Klein Firmenkunden AG. „Mit dem Gesamtangebot unserer Unternehmen und dem gemeinsamen Netzwerk können neue Märkte und Kundengruppen für FIO und die gesamte Hypoport-Gruppe erschlossen werden.“

„Mit der im S-Dax notierten Hypoport AG haben wir nun einen wirtschaftlich und vertrieblich starken Partner an unserer Seite, der in jeder Beziehung sehr gut zu uns passt“, kommentiert Nicolas Schulmann, Vorstand der FIO Systems AG. „An mehreren Stellen werden wir Synergien heben und unsere Wertschöpfungsketten erweitern. Gemeinsam wird unser aller Wachstum deutlich schneller gelingen.“

Foto: Shutterstock

 

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