Anzeige
13. März 2018, 12:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Hypoport meldet Rekordumsatz für 2017

Die Hypoport-Gruppe steigert den Konzernumsatz um 24 Prozent auf 194,9 Millionen Euro nach 156,6 Millionen Euro in 2016 und konkretisiert die Entwicklung in den einzelnen Geschäftsbereichen sowie die Prognose für das Geschäftsjahr 2018.

Ronald Slabke Hypoport 2017-1 in Hypoport meldet Rekordumsatz für 2017

Ronald Slabke, Hypoport, zeigt sich mit der Geschäftsentwicklung 2017 zufrieden.

Bei einer detaillierten Betrachtung der vier Geschäftsbereiche zeigt sich, dass der Geschäftsbereich Kreditplattform eine Umsatzsteigerung von 18 Prozent auf 77,5 Millionen Euro (2016: 65,9 Millionen) erreicht hat. Ausschlaggebend für das Umsatzwachstum war die Entwicklung des Finanzmarktplatzes Europace, dem ein Ausbau der Vertragspartneranzahl auf 501 (plus 26 Prozent) und eine Steigerung des Transaktionsvolumens auf über 48 Milliarden Euro zugrunde liegt. Der im Geschäftsbereich Kreditplattform erwirtschaftete Ertrag vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 15,5 Millionen Euro (2016: 13,6 Millionen) und wurde somit um 14 Prozent gesteigert. Ohne die der Produktexpansion Immobilienbewertung zuzurechnenden leichten Anlaufverluste wäre das Ebit des Geschäftsbereichs überproportional zum Umsatz ausgebaut worden.

Starker Umsatz bei Privatkunden

Im Geschäftsbereich Privatkunden wurden die Umsätze noch stärker ausgebaut, sodass eine Steigerung von 23 Prozent auf 82,3 Millionen Euro (2016: 66,9 Millionen) erzielt wurde. Eine anhaltend hohe Nachfrage der Verbraucher nach neutraler Beratung bei Immobilienfinanzierungen und die Erhöhung der Anzahl an Baufinanzierungsberater auf 562 (2016: 524) begründen diesen Erfolg. Der Geschäftsbereich erreichte aufgrund seiner guten Skalierbarkeit ein überproportionales Ebit-Wachstum von 28 Prozent, was ein auf 12,1 Millionen (2016: 9,5 Millionen) gesteigerten Ertrag vor Zinsen und Steuern bedeutet.

Versicherungsplattform wächst plangemäß

Der Anfang 2017 geschaffene Geschäftsbereich Versicherungsplattform entwickelte sich nach Angaben von Hypoport planmäßig und hat Umsatzerlöse von 15,2 Millionen Euro (2016: 5,1 Millionen) zur Konzernleistung beigetragen. Parallel zur Integration der übernommenen Softwareanbieter wurde die neuen Dachmarke Smart InsurTech (SmIT) eingeführt. Die Anlaufverlusten liegen im ersten Jahr des neuen Geschäftsbereichs mit minus 1,2 Millionen Euro (2016: 0,4 Millionen) im Rahmen der Erwartungen, so Hypoport.

Umsatzwachstum für 2018

“Die Umsatzsteigerungen von 18 und 23 Prozent unserer Geschäftsbereiche Kreditplattform und Privatkunden gegen einen gesunkenen Gesamtmarkt von minus zwei Prozent sind eine hervorragende Entwicklung in 2017 und zeigen eindrucksvoll unsere Marktpositionierung. Unser jüngster Geschäftsbereich Versicherungsplattform entwickelt sich ebenfalls zu unserer vollsten Zufriedenheit. Für diesen Geschäftsbereich erwarten wir für 2018 erneut eine deutliche Umsatzsteigerung von mindestens 50 Prozent. Mit unseren digitalen, vernetzten Geschäftsmodellen im Dreieck von Kredit-, Immobilien- und Versicherungswirtschaft wachsen wir ungebrochen in einem insgesamt nur stagnierenden Marktumfeld. Dies gelingt uns da wir durch unsere Dynamik und Innovationskraft deutliche Effizienzsteigerungen für unsere Partner ermöglichen”, bewertet Ronald Slabke, Vorsitzender des Vorstands, die Geschäftsentwicklung 2017.

Für das Jahr 2018 erwartet Hypoport ein prozentual zweistelliges Wachstum mit einem Umsatz zwischen 220 und 240 Millionen und einem Ebit zwischen 26 und 31 Millionen Euro. (fm)

Foto: Hypoport

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 07/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebsrente – Wandelanleihen – Ferienimmobilien – Family Offices

Ab dem 21. Juni im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Zinszusatzreserve: “Korridormethode bringt zehn Milliarden Euro Entlastung – allein 2018“

Die Kölner Rating-Agentur Assekurata kritisiert in ihrem diesjährigen Marktausblick zur Lebensversicherung 2018 erneut die gegenwärtige Berechnungsmethodik zum Aufbau der Zinszusatzreserve (ZZR) und mahnt eine Umstellung auf die Korridormethode an. Diese war von der deutschen Aktuarvereinigung (DAV) in Abstimmung mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erarbeitet worden.

mehr ...

Immobilien

USA: Baubeginne fallen deutlich stärker als erwartet

Die US-Bauwirtschaft hat sich im Juni enttäuschend entwickelt. Die Wohnungsbaubeginne sanken so stark wie seit November 2016 nicht mehr. Das geht aus Zahlen des Handelsministeriums vom Mittwoch hervor.

mehr ...

Investmentfonds

Größtes Freihandelsabkommen der EU

Während Donald Trump sämtliche Handelsvereinbarungen platzen lässt und zusätzlich Strafzölle verhängt, hat die Europäische Union hat mit Japan ihr bislang größtes Freihandelsabkommen abgeschlossen. Ökonomen freuen sich über die Rückkehr der Vernunft, aber Verbraucherschützer sind alarmiert.

mehr ...

Berater

Scout24 kauft Finanzcheck.de

Strategische Übernahme: Scout24, Betreiber bekannter digitaler Marktplätze wie Financescout24 oder Autoscout24 übernimmt eines der relevantesten deutschen Online-Vergleichsportale für Verbraucherkredite, Finanzcheck.de. Verkäufer sind eine Investorengruppe um Acton Capital Partners, Btov Partners, Highland Europe, Harbourvest Partners sowie die Gründer von Finanzcheck. Den Kaufpreis liegt bei 285 Millionen Euro und wird bar gezahlt.

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB-Tochter gewinnt Großanleger aus Belgien

Die MPEP Management Luxembourg S.à r.l. (MPEP), ein Tochterunternehmen des Private Equity Spezialisten RWB Group, hat die Zusage über ein Investment in zweistelliger Millionenhöhe von einem alternativen Investmentfonds erhalten, der von Degroof Petercam verwaltet wird.

mehr ...

Recht

Erbbaurecht: Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks

Kommunen, Kirchen und Stiftungen vergeben häufig Erbbaurechte. Als “Eigentum auf Zeit” können diese gerade für junge Familien mit wenig Eigenkapital eine Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks darstellen. Die Hamburgische Notarkammer erklärt.

mehr ...