Immobilienkauf: Diese Faktoren beeinflussen den Wert

Richtig wichtig wird der Wert einer Immobilie, wenn es um die Finanzierung geht. Denn Banken interessieren sich für den realistischen Wert der Immobilie. Daher werden Immobilienkäufer, die einen Kredit benötigen, mit dem Begriff Beleihungswert konfrontiert.

Die Bank ermittelt damit den Preis, der sich für die Immobilie über einen langen Zeitraum erzielen lässt. Denn die Immobilie dient der finanzierenden Bank gleichzeitig als Sicherheit, wenn der Kreditnehmer die Rate nicht mehr bezahlen kann. Vom aktuellen Wert des Hauses oder der Wohnung wird ein Risikoabschlag abgezogen.

Meistens beträgt der Beleihungswert deshalb zwischen 70 und 90 Prozent des Verkehrswertes. Die Banken berechnen den Beleihungswert auf verschiedenen Wegen. Entweder durch das Sach-, Vergleichs- oder das Ertragswertverfahren.

Verfahren zur Wertermittlung

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den Wert einer Immobilie zu ermitteln. Bei privat genutzten Objekten wird oft das sogenannte Sachwertverfahren eingesetzt. Der Sachwert berücksichtigt die Herstellungs- beziehungsweise Wiederbeschaffungskosten einer Immobilie.

Er besteht aus drei Komponenten: dem Bodenrichtwert als Grundlage für die Berechnung des Grundstückwertes, den Bau- oder Herstellungskosten für das Haus selbst sowie für die Außenanlagen wie Carport, Garten und Co.

Den Vergleichswert erhält, wer Objekte in unmittelbarer Nachbarschaft und mit vergleichbarer Ausstattung sucht und den Preis davon in Erfahrung bringt.

Dieses Verfahren ist oft recht ungenau. Häusern oder Wohnungen, die vermietet oder verpachtet werden, liegt ein anderes Verfahren zur Wertermittlung zugrunde, der sogenannte Ertragswert. Dieser legt den Bodenwert und die zu erwartenden Mieteinnahmen zugrunde.

Seite fünf: Die richtige Mischung aus Kreditsumme und Eigenmittel

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