28. September 2018, 12:38
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Immobilienkauf: Diese Faktoren beeinflussen den Wert

Der Beleihungswert entscheidet zu einem großen Teil, bis zu welcher Darlehenssumme die Immobilie maximal finanziert werden kann. In diesem Zusammenhang kommt das Verhältnis zwischen Darlehenssumme und Beleihungswert ins Spiel: der sogenannte Beleihungsauslauf.

Das ist der Teil am Objektwert, der fremdfinanziert wird. Je höher dieser Wert ist, desto risikoreicher ist die Finanzierung. Im Durchschnitt beträgt er in Deutschland laut dem Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung gut 82 Prozent (Stand: August 2018).

Ein Rechenbeispiel für den Beleihungsauslauf:

Kreditsumme 240.000 Euro / Beleihungswert 300.000 Euro = 0,8.

Daraus ergibt sich ein Beleihungsauslauf von 80 Prozent.

Sicherheit durch Eigenkapital

“Generell lässt sich festhalten: Je mehr Eigenkapital eingebracht wird, desto sicherer ist die Finanzierung und desto günstiger der Zins“, sagt Oliver Meister.

“Zum Eigenkapital zählen Rücklagen auf Tagesgeld- und Festgeldkonten, Bausparverträge, Lebensversicherungen oder schuldenfreie Grundstücke und Immobilien. Aber auch bestimmte KfW-Kredite werden als Eigenmittel angerechnet“, weiß Oliver Meister. (bm)

Foto: Shutterstock

 

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