18. Januar 2018, 10:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohnimmobilien: Hohe Preisdynamik in Nord und Ost

Die Preise für Wohneigentum steigen deutschlandweit unaufhörlich. Auch im vierten Quartal des vergangenen Jahres zahlten Käufer und Bauherren wieder mehr Geld pro Quadratmeter im Vergleich zum Vorquartal, wie eine aktuelle Untersuchung von Dr. Klein zeigt.

Wohnimmobilien: Hohe Preisdynamik in Nord und Ost

Je nach Region entwickeln sich die Preise mit unterschiedlicher Dynamik nach oben – Spitzenreiter ist Berlin.

“Der Wunsch nach Wohneigentum in der Hauptstadt ist ungebrochen“, sagt Ekkehard Enkelmann, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Berlin. „Durch die hohen Bauland- und Immobilienpreise ist der aber zum Teil nicht mehr so leicht umzusetzen.”

Da mit steigenden Kauf- und Baupreisen auch die Nebenkosten anwachsen, werde immer mehr Eigenkapital gebraucht, was oft 80.000 bis 90.000 Euro an Kosten bedeute, die auf den Kaufpreis addiert und aus eigener Tasche bezahlt werden müssen.

Unter den deutschlandweit dynamischsten Immobilienmärkten befinde sich auch Ende 2017 die Hauptstadt Berlin, in der sich Wohnungen gegenüber dem Vorquartal um 2,55 Prozent und Häuser um 1,59 Prozent verteuern.

Die Medianpreise steigen jeweils um mehr als 50 Euro pro Quadratmeter auf 3.657 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen und 2.375 Euro pro Quadratmeter für Häuser.

Rekordwert in Hamburg

In der Hansestadt Hamburg sei bei Wohnungen ein Preisanstieg von 2,81 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zu verzeichnen, und damit 9,58 Prozent mehr als noch Ende 2016.

Gleichzeitig hat sich die Preissteigerung bei Ein- und Zweifamilienhäusern im letzten Quartal 2017 auf ein Prozent gedrosselt, womit sich Dr. Klein zufolge die tendenzielle Abnahme der Dynamik seit Ende 2016 fortsetzt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum seien Häuser 8,13 Prozent teurer.

Der gemittelte Quadratmeterpreis für Hamburger Eigentumswohnungen sei leicht auf 3.627 Euro pro Quadratmeter zurückgegangen. Hamburger Häuser behaupteten ihren nord- und ostdeutschen Spitzenplatz mit 2.575 Euro pro Quadratmeter, während das teuerste Haus mit 12.500 Euro pro Quadratmeter einen neuen Höchstpreis erzielt habe.

Kein erkennbarer Trend in Hannover

Im Vergleich zum Vorquartal müssen Wohnungskäufer in der Metropolregion Hannover 2,59 Prozent tiefer in die Tasche greifen, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum jedoch schon 12,94 Prozent. Beide Werte seien niedriger als in den drei Monaten zuvor, jedoch lasse sich daraus kein Trend ableiten, da die Dynamik in Hannover nicht kontinuierlich sei.

Wie in den Quartalen zuvor beginnt die Preisspanne für Wohnungen laut Dr. Klein bei 556 Euro pro Quadratmeter, erreicht Ende des Jahres mit 5.782 Euro pro Quadratmeter jedoch einen höheren Wert als in den vorigen sechs Monaten.

Der Medianpreis für Hannoveraner Eigentumswohnungen liegt mit 2.151 Euro pro Quadratmeter etwa 100 Euro unter dem des dritten Quartals.

Seite zwei: Medianpreis für Häuser steigt

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Universa baut Fondspalette aus und bringt neue Kfz-Versicherung

Die Universa Versicherungen, Nürnberg, stockt die Fondspalette auf und bietet jetzt fünf iShare-ETFs von Blackrock Asset Management an. Neben einem weltweiten und deutschen Aktienindex werden somit nun auch ETFs angeboten, die einen Aktienindex in Europa und in Schwellenländern sowie einen Index aus Unternehmensanleihen in der Eurozone nachbilden.

mehr ...

Immobilien

Deutsche wollen smarter wohnen

Das Smart Home gilt seit einigen Jahren als der Standard von morgen. Eine Deloitte-Studie zeigt: Das Interesse an diesen Anwendungen ist groß, der Datenschutz bleibt jedoch ein wichtiges Thema. Immerhin 13 Prozent der Haushalte verfügen bereits über einen intelligenten Lautsprecher. Bei der Art der bevorzugten Smart-Home-Lösungen gibt es zudem Unterschiede zwischen den Altersgruppen.

mehr ...

Investmentfonds

BaFin präzisiert Vorschriften der MiFID II

Die Finanzaufsicht BaFin hat die Neufassung ihres Rundschreibens “MaComp” veröffentlicht und präzisiert darin unter anderem die Grundsätze zur “Zielmarktbestimmung” und diverse weitere neue Vorschriften. Zwei Punkte allerdings fehlen noch.

mehr ...

Berater

Neue Kooperationspartner der BCA AG

Der Oberurseler Maklerpool BCA präsentiert mit der xbAV Beratungssoftware GmbH sowie Honorar Konzept GmbH zwei Unternehmen, die ihre Services den BCA-Partnern zur Verfügung stellen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Umbau von Aktionärsstruktur und Aufsichtsrat abgeschlossen

Die Lloyd Fonds AG teilt mit, dass die im März angekündigten Änderungen in ihrer Aktionärsstruktur nun umgesetzt und die üblichen Vorbehalte aufgehoben wurden. Zudem wurde der Aufsichtsrat mehrheitlich neu besetzt.

mehr ...

Recht

Bürgschaften sind keine nachträglichen Anschaffungen

Wird ein Gesellschafter im Insolvenzverfahren als Bürge für Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Anspruch genommen, so kann er dies nicht mehr als nachträgliche Anschaffungskosten werten und somit auch nicht mehr steuermindernd geltend machen. Dies entschied der Bundesfinanzhof (BFH) in einem aktuellen Urteil (Aktenzeichen: IX R 36/15). Gastbeitrag von Holger Witteler, Kanzlei Husemann, Eickhoff, Salmen & Partner

mehr ...