27. November 2018, 12:50
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Kampf gegen Wuchermieten: Neue Rechte für Mieter kommen

Sie kündigte an, als nächsten Schritt ein Gesetz zur Reform der Mietspiegel zu erarbeiten, an denen sich bemisst, wie viel die Vermieter verlangen dürfen.

SPD-Fraktionsvize Eva Högl begrüßte die Einigung ebenfalls: “Das ist ein großer Schritt für die Stärkung der Rechte von Mieterinnen und Mietern”, teilte sie mit.

Der SPD-Abgeordnete Johannes Fechner sagte, die SPD habe eigentlich durchsetzen wollen, dass die gesamte Mietpreisbremse bundesweit gilt, nicht nur die Kappungsgrenze nach Modernisierungen. “Obwohl die Mieten nicht nur in Großstädten deutlich steigen, war das mit der Union leider nicht zu machen”, teilte er mit.

ZIA kritisiert Verschärfung

Kritik kam vom Immobilienwirtschaftsverband ZIA: Die zusätzliche Kappung bei niedrigen Mieten sei “widersinnig”, sagte Verbandspräsident Andreas Mattner.

“Die Idee erweckt den Anschein, dass damit Eigentümer bestraft werden sollen, die ihre Wohnungen günstiger vermieten.” Für günstigere Wohnungen würden sinnvolle Modernisierungen verhindert. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Mietrecht:

Mietrecht: Was da ist, muss bleiben

BGH: Kündigungsschutz für langjährige Mieter

Gutachten: Bestellerprinzip macht Hauskauf teurer

Weiter lesen: 1 2 3

1 Kommentar

  1. Wenn eine Medizin nicht wirkt, gibt’s die doppelte Dosis. Die Mietpreisbremse ist völlig unsinnig. Steigende Mieten haben etwas mit der Mobilität der Leute zu tun. Die Sesshaften erleiden weniger Mieterhöhungen, da über 70% der Wohnungen von kleinen Eigentümern vermietet werden, und die neigen nicht zu starken Mieterhöhungen. Deshalb sollen sie nun bestraft werden. Wollte man die Situation des Nachfrageüberhangs wirklich entschärfen, müßte das Angebot steigen, dh es müßten alle Rahmenbedingungen fürs Bauen auf den Prüfstand.

    Kommentar von Dr. Ursula Renner — 28. November 2018 @ 15:44

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 02/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Denkmalobjekte – Betriebsrente – Digital Day 2019

Ab dem 24. Januar im Handel.

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Versicherungen

Axa: Gewinn leidet unter Abschreibung und XL-Übernahme

Eine Abschreibung auf eine US-Tochter und die Übernahme des Versicherers XL Group haben beim Allianz-Rivalen Axa 2018 einen Gewinneinbruch verursacht. Das teilte der französische Versicherer am Donnerstag in Paris mit.

mehr ...

Immobilien

Bausparen: “Trend zur Zinssicherung verstärkt sich”

Bausparen liegt wieder voll im Trend. Dr. Jörg Koschate, Mitglied des Vorstands der BHW Bausparkasse, sprach mit Cash. über die Folgen eines Endes der Niedrigzinsphase und die Gründe für das Bausparen sowie die Trends in den kommenden Monaten.

mehr ...

Investmentfonds

Staatskasse: Rekordüberschuss trotz schwächelnder Wirtschaft

Der deutsche Staat hat 2018 das fünfte Jahr in Folge mehr Geld eingenommen als ausgegeben. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung erzielten einen Rekordüberschuss von 58 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte.

mehr ...

Berater

Wirecard-Chef: Geschäft trotz Kursschwankungen “sehr stark”

Die jüngsten Kursschwankungen beim Zahlungsdienstleister Wirecard haben nach Einschätzung von dessen Chef keine Auswirkungen auf das laufende Geschäft. Er sei sich sicher, dass der Aktienkurs dies bald widerspiegeln werde.

mehr ...

Sachwertanlagen

Vier RWB-Fonds kündigen weitere Auszahlungen an

In den kommenden Monaten schütten erneut vier Private-Equity-Dachfonds der RWB PrivateCapital Emissionshaus AG Geld an ihre Investoren aus. Auch die Summe der Auszahlungen der RWB-Fonds im Jahr 2018 ist beachtlich.

mehr ...

Recht

Urteil: Nicht angeleinte Hunde können für Halter teuer werden

Hundehalter müssen nicht nur Schäden ersetzen, die ihr nicht angeleinter Hund anrichtet. Zu diesem Thema weist die Württembergische Versicherung nun auf eine Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Koblenz (1 U 599/18) hin.

mehr ...