23. Oktober 2018, 14:56
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Nachhaltiges Wohnen: In Deutschland kein Thema?

Nur 12 Prozent der Deutschen glauben, dass vom Bewohnen ihres Hauses oder ihrer Wohnung eine signifikante Umweltbelastung ausgeht. Das ist der zweitniedrigste Wert einer repräsentativen ING-Umfrage in 13 europäischen Ländern sowie Australien und den USA.

Nachhaltiges Wohnen: In Deutschland kein Thema?

Wohnen als Belastung für die Umwelt – das wird in Europa sehr unterschiedlich gesehen.

Ein niedrigerer Wert findet sich lediglich in Österreich. In beiden deutschsprachigen Ländern neigen Verbraucher auch dazu, die Wirksamkeit staatlich geförderter Maßnahmen im Hinblick auf die Umweltbelastung durch das Wohnen eher niedrig einzuschätzen.

Dementsprechend fällt auch die Zahlungsbereitschaft für einen eventuellen Eigenanteil derartiger Maßnahmen geringer aus als in anderen europäischen Ländern.

Kosten vor Umwelt

In Deutschland und Österreich ist außerdem die Einschätzung verbreitet, selbst bereits genug zu tun, um die Umweltbelastung durch das eigene Zuhause zu reduzieren.

Wenn bei der Auswahl eines künftigen Zuhauses eine Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten stattfindet, passiert das hauptsächlich unter Kosten- und weniger unter Umweltgesichtspunkten.

Seite zwei: Kann man mehr tun?

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