Trotz Brexit: Europäische Immobilieninvestoren setzen auf Großbritannien

Trotz der Unsicherheit durch den bevorstehenden Brexit wollen europäische Immobilieninvestoren 2019 bevorzugt in Großbritannien anlegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von Knight Frank. Auf Rang zwei der Beliebtheitsskala rangieren die nordischen Länder.

Die City of London zieht europäische und internationale Anleger an.

Laut einer Umfrage des internationalen Immobilienberatungsunternehmens Knight Frank unter 155 führenden Immobilieninvestoren wird das Vereinigte Königreich in 2018 seine Position als Europas führender Investmentmarkt zurückerobern, obwohl Bedenken hinsichtlich des Austritts des Landes aus der EU bestehen.

Die Umfrage wurde im Rahmen des jährlichen European Investment Breakfast von Knight Frank durchgeführt, an dem hochrangige Fachleute teilnahmen, die Organisationen mit einem verwalteten Vermögen von über 500 Milliarden britischen Pfund (178 Milliarden Euro) vertreten.

Großbritannien beliebtestes Zielland

Basierend auf einer Haltezeit von drei bis fünf Jahren identifizieren demnach 21,1 Prozent der Immobilieninvestoren 2018 das Vereinigte Königreich als bevorzugten Anlagemarkt, verglichen mit 11,9 Prozent im Jahr 2017.

Auf Großbritannien folgen die nordischen Länder, die von 17, 8 Prozent der Anleger genannt wurden, und die Benelux-Länder (14,4 Prozent), was auf einen verstärkten Fokus auf Spätzyklen in peripheren Märkten zurückzuführen sei.

Da die Bedingungen für den Austritt Großbritanniens aus der EU noch nicht festgelegt sind, sind die europäischen Anleger gespalten, wie sich die Nachfrage nach britischen Vermögenswerten mittelfristig auswirken wird.

Mehr als die Hälfte (52,5 Prozent) erwartet für die nächsten drei bis fünf Jahre einen Rückgang der Investorennachfrage, 14,6 Prozent gehen von keinen dauerhaften Auswirkungen des Brexits aus. Ein Drittel der Anleger erwartet eine steigende Nachfrage nach britischen Vermögenswerten. Dies spiegelt die Ansicht wider, dass ein positives Brexit-Ergebnis die Preisbildung unterstützen würde.

Seite 2: Spezialimmobilien erstmalig am gefragtesten

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