11. Dezember 2018, 14:51
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Was die Generation Z über die eigenen vier Wände denkt

Für die sogenannte Generation Z spielt das Thema Sicherheit eine große Rolle, so die Bausparkasse Schwäbisch Hall. Sie hat zusammengefasst, welche Kritierien jungen Menschen beim Thema Wohnen und Geldanlage wichtig sind.

Paar-jung-rechner-sparen-planen-shutterstock 367436003 in Was die Generation Z über die eigenen vier Wände denkt

Rund 90 Prozent der Befragten möchten später eigene vier Wände haben.

Junge Menschen haben genaue Vorstellungen von ihrer Zukunft. Eine große Rolle spielt für sie das Thema Sicherheit. Was die so genannte Generation Z über Wohneigentum, Sparen und Finanzieren denkt, haben verschiedene Studien analysiert. Sebastian Flaith von der Bausparkasse Schwäbisch Hall hat die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst.

Die überraschendste Erkenntnis vorneweg: Rund 90 Prozent der unter 30-Jährigen wollen laut Youngcom-Befragung später ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung haben. Bereits bei den 13- bis 20-Jährigen sind es neun von zehn, in der Gruppe der 21- bis 29-Jährigen sogar noch mehr (93 Prozent).

Der starke Wunsch nach Wohneigentum passe zur allgemeinen Wertvorstellung der jungen Leute in Deutschland: Privatleben geht vor Karriere. Bei 70 Prozent der jungen Erwachsenen genieße die gemeinsame Zeit mit der Familie den höchsten Stellenwert im Leben. „Der Wunsch nach Sicherheit und Orientierung ist bei der Generation Z wieder wesentlich höher ausgeprägt als bei ihren Vorgänger-Generationen“, so Flaith.

Sichere Anlageformen ganz oben

Auch das Anlegerverhalten der heutigen Jugendlichen wirke alles andere als extravagant. Keine oder geringe Gebühren seien für mehr als 80 Prozent das wichtigste Kriterium. 30 Prozent der 13- bis 20-Jährigen suchten solide, krisenresistente Anlageformen, bei den 21- bis 29-Jährigen seien es doppelt so viele.

Die meistgenannte Anlageform in dieser Gruppe sei mit 43 Prozent der klassische Bausparvertrag, bei den 13- bis 20-Jährigen nennt ihn ein Viertel. Es folgen Festgeld und Wohneigentum vor Aktien.

Tatsächlich besitze ein knappes Drittel der 15- bis 22-Jährigen laut Analyse des IfD Allensbach bereits einen Bausparvertrag. Drei Viertel dieser Bevölkerungsgruppe sehen in ihm den ersten Schritt zu Wohneigentum, so Kantar TNS. „Gut so“, meint Flaith, „denn am frühen und zielgerichteten Sparen kommt die Generation Z angesichts steigender Immobilienpreise nicht vorbei, wenn der Wunsch nach Wohneigentum später realisiert werden soll.“ (bk)

Foto: Shutterstock

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