30. Juli 2018, 07:55
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Welche Form der Immobilienfinanzierung günstiger ist

Eine aktuelle Studie im Auftrag des Immobilienfinanzierers Neuwirth Finance mit Sitz in Starnberg hat untersucht, welche Finanzierungsform in welchen Fällen besonders günstig ist.

Baufinanzierung Shutterstock 177566276-Kopie in Welche Form der Immobilienfinanzierung günstiger ist

Die Wahl der Finanzierungsform für die eigene Immobilie ist immer ein Rechenexempel.

Mit der Studie beauftragt wurden Prof. Dr. Franz Seitz (TU Ingolstadt) und Prof. Dr. Jörg Clostermann (Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden), die beide unter Jens Weidmann in der volkswirtschaftlichen Abteilung der Deutschen Bundesbank tätig waren. Was ist günstiger, die Immobilienfinanzierung mit Festzinskonditionen oder variablen Zinskonditionen? war die grundsätzlich dabei zu beantwortende Frage. Dazu wurden Daten der Deutschen Bundesbank von Mai 1956 bis Juni 2017 untersucht.

18 07 27 Neuwirth Grafik 30 Jahre Laufzeit-1 in Welche Form der Immobilienfinanzierung günstiger ist

Vergleich der Immobilienfinanzierung über den Zeitraum von 30 Jahren.

 

Kurt Neuwirth, Geschäftsführender Gesellschafter Neuwirth Finance GmbH: “Wir sehen in der Studie nun schwarz auf weiß, dass in über 93 Prozent der Fälle bei einer Immobilienfinanzierung mit einer Laufzeit von 20 Jahren die variable Finanzierung immer günstiger war, als die Festzinsbindung. De Facto war in über 60 Jahren nur in zwei Fällen die Festzinsbindung günstiger.”

Neuwirth weiter: “Das Ganze gestaltet sich noch deutlicher bei einer Finanzierungsdauer von 30 Jahren. Hier sprechen wir von über 95 Prozent aller Fälle, in denen die variable immer günstiger war als die Festzinsbindung, genauer gesagt: nur in einem einzigen Fall war die Festzinsbindung günstiger. In Anbetracht, dass in Deutschland im Durchschnitt über 28,5 Jahre finanziert wird ist das schon sehr frappierend, zumal Immobilieninvestoren keine Flexibilität haben und somit zusätzliche Kosten in Millionenhöhe anfallen sowie Wachstumspotenziale verschenkt werden.” (fm)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bestnote: DFSI vergibt Triple-A an WWK

Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) zeichnet die WWK Lebensversicherung in seiner aktuellen Studie zur Unternehmensqualität als einzigen Lebensversicherer mit der Bestnote AAA (Exzellent) aus. Bewertet wurden die Kriterien Substanzkraft, Produktqualität und Service. Die WWK konnte in allen drei Bereichen überzeugen und wurde damit erneut als führendes Unternehmen in der Branche ausgezeichnet.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Negativzinsen: Mehr als 300 Banken und Sparkassen erheben Strafzinsen auf Einlagen

Die Negativzins-Welle, die im Moment auf Sparer zurollt, hat in den vergangenen Wochen deutlich an Dynamik gewonnen. Allein im Oktober haben bislang mehr als 20 Banken und Sparkassen ein sogenanntes Verwahrentgelt für private Einlagen auf dem Tagesgeld- oder Girokonto eingeführt. Seit Jahresanfang sind rund 150 Geldhäuser diesem Schritt gefolgt.

mehr ...

Berater

Garantieverpflichtungen: Bei 24 Lebensversicherern reicht es nicht (mehr)

Bei 24 von 82 Lebensversicherern reichten die 2019 erwirtschafteten Erträge aus der Kapitalanlage nicht aus, um die Garantieverpflichtungen zu erfüllen und die gesetzlich vorgeschriebene Reserve zu bedienen. Das zeigt die aktuelle Analyse des Zweitmarkthändlers Policen Direkt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...