8. November 2018, 16:05
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Wer beim Immobilienverkauf mehr streitet und warum

Die eigene Immobilie zu verkaufen, ist eine komplexe und zeitraubende Angelegenheit. Da liegen die Nerven bei den Eigentümerparteien schnell blank. Warum die Fetzen bei einigen Eigentümern fliegen, wer am Ende die Hosen an hat und ob die Makler vermitteln können, hat der Full-Service Immobiliendienstleister McMakler in einer Online-Umfrage unter Maklern herausgefunden und stellt deutliche Unterschiede zwischen Ost und West fest.

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Streit um das Eigenheim ist häufig emotional aufgeladen.

Die Königsdisziplin beim Immobilienverkauf ist die Immobilienbewertung und die daraus resultierende Ermittlung eines realistischen Verkaufspreises. Doch gerade, wenn eine Immobilie selbst bewohnt wurde, überwiegt die emotionale Bindung zu Haus oder Wohnung. Eine Preiseinschätzung fällt schwer, zumal die Eigentümerparteien auch ganz unterschiedliche Preisvorstellungen haben. Überraschend: Im Osten streiten sich nur 14 Prozent der Eigentümer untereinander wegen des Verkaufspreises, im Westen sind es satte 41 Prozent.

Falscher Angebotspreis verlängert Verkaufsprozess

“Viele denken, was ich reingesteckt habe, will ich auch wieder rausbekommen. Das funktioniert selten. Um subjektive Schätzungen auszuschließen, sollten sich Eigentümer auf einen Makler verlassen, der den Wert einer Immobilie mit branchenüblichen Verfahren, wie Sachwert-, Ertragswert- und Vergleichswertverfahren realistisch ermittelt. Ein falscher Angebotspreis – zu hohe Immobilienpreise schrecken Käufer meist ab, wohingegen zu niedrig angesetzte Preise Interessenten verunsichern – können Verkaufsprozesse unnötig verlängern und am Ende viel Geld kosten”, macht Hanno Heintzenberg, Gründer und Geschäftsführer von McMakler, deutlich.

Während der häufigste Streitgrund beim Immobilienverkauf in Westdeutschland der Verkaufspreis ist, zoffen sich ostdeutsche Eigentümer am meisten wegen des neuen Partners des anderen. In Sachen Liebesstreit liegen die neuen Bundesländer mit 41 Prozent vor den alten Ländern. Hier haben nur 33 Prozent der Makler einen solchen Streitfall miterlebt. Deutschlandweit machten circa 35 Prozent der befragten Makler diese Erfahrung.

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Seite zwei: Neutrale Vermittler sind oft hilfreich

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