Wohnen auf Zeit – Fallstricke bei befristeten Mietverträgen

 

Zeitmietverträge ohne jede Beschränkung
Vermieter können auch Zeitmietverträge ohne jede Beschränkung abschließen. Das ist beispielsweise möglich bei Wohnräumen, die nur zum vorübergehenden Gebrauch vermieten werden, wie Ferienwohnungen.

Auch Verträge über Zimmer in Studenten- oder Jugendwohnheimen können Vermieter befristen, ohne dass sie dafür einen Grund brauchen.

Nachteile für Mieter überwiegen!


Ein befristeter Mietvertrag kann unter Umständen für Mieter von Vorteil sein. Die Nachteile überwiegen nach Auffassung der Experten aber bei weitem:

•Als Mieter mit einem unbefristeten Mietverhältnis können Sie Ihren Vertrag immer mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist beenden. Beim Zeitmietvertrag ist das anders. Sie binden sich unter Umständen für einen langen Zeitraum.

• Wer als Mieter einen befristeten Mietvertrag abgeschlossen hat, kann sich nicht auf die besonderen Kündigungsschutzvorschriften berufen. Diese Verträge laufen mit dem Ende der vereinbarten Mietzeit einfach aus.

• Mieter können sich bei Ablauf der Befristung nicht auf die Sozialklausel berufen und wegen eines sozialen Härtefalls der Beendigung des Mietverhältnisses widersprechen (§ 574 BGB).

 

Seite 5: Der Vorteil: Keine Mieterhöhung

 

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